Buchautor

Gottfried Benn

Gottfried Benn, 1886 in Mansfeld geboren, ist einer der bedeutendsten deutschen Lyriker des 20. Jahrhunderts. Er studierte Medizin und nahm als Militärarzt am Ersten Weltkrieg teil. 1917 erschienen seine gesammelten Gedichte im Verlag der Aktion unter dem Titel "Fleisch". Nach dem Krieg ließ er sich als Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten in Berlin nieder und führte hier seine Praxis bis 1935. 1922 erschienen seine Gesammelten Schriften. 1932 wurde Benn Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Abteilung Dichtung. 1933 - 1934 sympathisierte er mit der nationalsozialistischen Ideologie. 1935 ließ sich Benn als Oberstabsarzt in Hannover reaktivieren. Es erschienen die Ausgewählten Gedichte, Benns letzte Publikation in der Nazizeit, die in "Das Schwarze Korps" und im "Völkischen Beobachter" heftig angegriffen wurde. 1937 - 1945 wurde er nach Berlin versetzt. Tätigkeit im Militärischen Versorgungswesen als Gutachter in Fürsorge- und Rentenfragen. Ausschluss aus der Reichsschrifttumskammer und Schreibverbot.
1943 ging Benn als Oberarzt nach Landsberg a.d. Warthe, 1945 kehrte er nach Berlin zurück. 1946 - 1948 Praxiseröffnung. Veröffentlichungsschwierigkeiten. 1951 wurde Benn der Büchner-Preis verliehen. 1953 gab er die ärztliche Praxis auf. Gottfried Benn starb 1956 in Berlin.
19 Bücher

Gottfried Benn: Einsamer nie. Gedichte und Prosa, 2 CDs

Cover
DHV - Der Hörverlag, München 2006
ISBN 9783899407754, CD, 19.95 EUR
Die Auswahl dieser CDs setzt nicht einseitig auf Bekanntes, sondern lädt zu neuen Entdeckungen ein. Inhalt: "35 Gedichte aus den Lyriksammlungen "Statische Gedichte", "Destillationen. Neue Gedichte",…

Gottfried Benn: Apreslude, 1 CD

Cover
Parlando Verlag, Berlin 2006
ISBN 9783935125574, CD, 34.90 EUR
Zum 50. Todestag am 7. Juli 1956. Sprecher: Christian Brückner. Musik: Yakou Tribe.

Gottfried Benn: Briefe an Astrid Claes 1951-1956

Cover
Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2002
ISBN 9783608938043, Gebunden, 157 Seiten, 19.00 EUR
Mit einem Nachwort von Bernd Witte. "Wenn Sie glauben, mich besuchen zu wollen, ist das sehr nett von Ihnen... Bitte melden Sie sich vorher an." Der Besuch fand nicht statt, doch beginnt mit diesen Zeilen…
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