Magazinrundschau - Archiv

The New Yorker

854 Presseschau-Absätze - Seite 46 von 86

Magazinrundschau vom 07.02.2014 - New Yorker

Der New Yorker druckt eine parabelartige Geschichte von Zadie Smith, in der es um einen Innenminister geht, der nach einem verheerenden Orkan in einer namenlosen Stadt das Weite sucht, ein echter Hasenfuß. "Moonlit Landscape with Bridge" heißt die Geschichte, und Smith hat sie unter dem Eindruck des Supertaifuns Yolanda auf den Philippinen geschrieben. Interessantes Detail: Der Minister flieht nicht alleine, sondern mit einem alten holländischen Meister in der Reisetasche, der auch den Titel der Geschichte hergibt. Dazu erklärt Smith im Interview mit Cressida Leyshon, dass dem New Yorker der ursprüngliche Titel nicht gefallen habe, so sei der jetzige entstanden. Der von Leyshon erwähnte Kontrast zwischen dem originalen Bildmotiv und der katastrophischen Landschaft, die sich dem per Flugzeug fliehenden Minister darbietet, ist allerdings in Wirklichkeit keiner, weil Smith die blutige Spur des Reichtums holländischer Kolonialisten und Kunstmäzene gleich mitdenkt. Recht realistisch auch ihre Vorstellung davon, was in einem zerstörten Land wie in ihrer Geschichte folgt: "Was nach Katastrophen geschieht, hat Naomi Klein in "Die Schock-Strategie" bereits wunderbar dargestellt. Toll wäre, wenn es zum Umdenken führte, in der Architektur, in der Agrar- und der Klimapolitik. Toll, aber unwahrscheinlich … Eher noch segelt ein verlorener Prinz aus dem Exil ein und spielt sich als Retter auf."

Magazinrundschau vom 10.12.2013 - New Yorker

Auf 18 Seiten geht Ryan Lizza der Frage nach, ob die amerikanischen Geheimdienste überhaupt in den Griff zu bekommen sind und warum Präsident Obama sie offensichtlich nicht zügeln will. Anhand der unterschiedlichen Positionen von zwei demokratischen Politikern - Dianne Feinstein aus Kalifornierin, Vorsitzende des Senate Select Committee on Intelligence, und Ron Wyden, Senator aus Oregon - zeigt er ausführlich, wie nach 9/11 Kritik an der Sammelwut amerikanischer Dienste und ihren Methoden systematisch versandete oder durch politische "Entscheidungen" rein kosmetischer Natur unterlaufen wurde. Das letzte Wort überlässt Lizza dem kritischen Wyden: "Er erklärte, die kontinuierlichen Enthüllungen von Snowden hätten geholfen, einen Impuls zur Änderung des Rechts zu schaffen. 'Je mehr herauskommt, desto mehr Unterstützung finden wir', sagte er mir. 'Nach einem Jahrzehnt ist dies die beste Gelegenheit [für eine Geheimdienstreform], die wir je bekommen werden, jedenfalls in meinem Leben. Und wir werden sie nicht verstreichen lassen.'"

Weiteres: Philip Gourevitch zitiert in seinem Nachruf auf Nelson Mandela aus Briefen, die dieser aus dem Gefängnis an seine Tochter Zeni schrieb. Joan Accocella bespricht "The Book of Job: A Biography" von Mark Larrimore, der darin der Frage nachgeht, ob es in der Geschichte von Hiob Gerechtigkeit gibt. Und David Denby sah im Kino die Komödie "American Hustle" von David O. Russell.

Magazinrundschau vom 26.11.2013 - New Yorker

Nick Paumgarten porträtiert den Galeristen David Zwirner, der zu den maßgeblichen und erfolgreichsten Kunsthändlern weltweit zählt und dessen New Yorker Galerie Kunststars wie Isa Genzken, Chris Ofili, Daniel Richter und Thomas Ruff vertrat und vertritt. Er bezeichnet den gegenwärtigen Kunstmarkt als "höchstflorierende Branche", keine andere verkaufe derzeit in dieser Frequenz so viel "teures Zeug". Warum Menschen so viel Geld für Kunst ausgeben? Zwirner, der das Verkaufsgeschäft auf den großen Kunstmessen "fast pervers" findet, meint: "'Es wird auch deshalb so viel über Geld geredet, weil das viel einfacher ist, als über Kunst zu sprechen'. Man begegnet in der Kunstwelt vielen, die diese Fixierung aufs Geld und seine Dominanz entsetzt und fertig macht. Es lenkt vom Werk ab, sagen sie. Es deformiert kuratorische Instinkte, kritische Beurteilungen und die Karrieren junger Künstler. Es schreckt Leute ab, sie beginnen, Kunst in einen Topf mit anderen Auswüchsen zu werfen und sie als ein weiteres protziges Spielzeug der Reichen abzutun. Natürlich machen sich viele von denen, die das beklagen - Händler, Künstler, Kuratoren -, zu Komplizen. Die Kulturindustrie, die ihnen auf die eine oder andere Weise Schützenhilfe leistet und die vor einer Generation so noch gar nicht existierte, lebt von dem ganzen Geld - überwiegend von der Großzügigkeit und Verrücktheit begüterter Kunstliebhaber, gleich, ob deren Motive nun erhaben oder falsch sind."

Weitere Artikel: Kelefa Sanneh beleuchtet anhand der Frage "Wer braucht schon Hits?" die Bestseller-Industrie des Buchmarkts. Und David Denby sah im Kino den zweiten Teil der "Tribute von Panem"-Verfilmung "Catching Fire" von Francis Lawrence und Alec Gibneys Dokumentation "The Armstrong Lie" über den Doping-Radprofi Lance Armstrong.

Magazinrundschau vom 19.11.2013 - New Yorker

Burkhard Bilger schildert den steinigen Weg einiger Google-Ingenieure und ihrer Erfindungen zum selbstfahrenden Auto. Google ist bedenklich nah dran. Seine erste Fahrt mit einem dieser Autos beschreibt Bilger so: "Worüber ich überhaupt nicht nachdachte, war meine Sicherheit. Anfangs war es ein bisschen seltsam zu sehen, wie sich das Lenkrad von selbst bewegte, aber das ging schnell vorbei. Das Auto wusste ganz offensichtlich, was es tat. Wenn der Fahrer vor uns in die Bremse trat, hatte der Lexus schon verlangsamt. Wenn der Fahrer neben uns in unsere Spur einbog, wich der Lexus aus. Seine Sensoren konnten so weit in jede Richtung blicken, dass der Wagen neue Verkehrssituationen lange vor uns wahrnahm. Es hatte etwas Vornehmes: Der Wagen zog sich zurück, um andere vorbeizulassen, er glitt in Lücken, hielt ohne Hektik Schritt, wie ein Tänzer in eine Quadrille."
Stichwörter: Selbstfahrendes Auto

Magazinrundschau vom 15.10.2013 - New Yorker

D.T. Max porträtiert Jack Dorsey, den Erfinder und Mitbegründer von Twitter sowie dem mobilen Bezahldienst Square, der den 1976 Geborenen zum sechst-jüngsten Milliardär der USA gemacht hat. Dorsey pendelt zwischen beiden Unternehmen in öffentlichen Verkehrsmitteln quer durch San Francisco, und Max, der ihn mehrere Tage begleitete, wähnte dabei einen begeisterungsfähigen Sechsjährigen neben sich. "Dorsey liebt Städte und die Art und Weise, wie Fortbewegung darin kartografisch erfasst und in Millionen Einzelteile zerlegt werden kann. Eine Stadt ist ein System, das zugleich flexibel und stabil ist, erforschbar und regellos. Das gleiche Interesse bekundete er an Ameisenstaaten und Espen. 'Ich habe was übrig für jede Art kolonienartiger Struktur, in der eine starke Abhängigkeit von einem Netzwerk herrscht', erklärte er. 'Espen wachsen in Gruppen. Wenn eine von ihnen eingeht, leiden alle. Ich glaube, bei Menschen ist es genauso, obwohl es nach außen hin nicht so sichtbar ist.' Außerdem zeichnet er gern Farne. 'Sie sind eine Einzelstruktur, die die Tendenz hat, sich selbst zu wiederholen. Sie sind fraktal.' So exotisch diese Begeisterungen sind, scheinen sie doch verdächtig passend für den Urheber von Twitter, einem Dienst, der durch seine 'starke Abhängigkeit von einem Netzwerk' definiert ist. Als Denker wirkt Dorsey zugleich ernsthaft und unglaublich schlüssig."

Aus aktuellem Anlass empfehlen wir diesen schönen Beitrag aus dem New Yorker von 2011, in dem sich Alice Munro an ihre Kindheit in Wingham, Ontario erinnert: "In einer Ecke unserer Esszimmers war etwas, über das ich mich jedes Mal wunderte, wenn ich den Electrolux zum Staubsaugen rausholte. Ich wusste, was es war: eine brandneu aussehende Golftasche mit Schlägern und Bällen darin. Ich fragte mich nur, was sie in unserem Haus machte. Ich wusste kaum etwas über das Spiel, aber ich hatte gewisse Vorstellungen von den Leuten, die es spielten. Sie trugen keine Blaumänner wie mein Vater, auch wenn er bessere Arbeitshosen anzog, wenn er in die Stadt fuhr. Meiner Mutter traute ich schon eher zu, sportliche Klamotten anzuziehen und einen Schal um ihr feines, wehendes Haar zu binden. Aber nicht einen Ball in ein Loch zu schlagen. Die Frivolität einer solchen Aktion lag ihr fern."

Magazinrundschau vom 01.10.2013 - New Yorker

Ken Auletta porträtiert Alan Rusbridger, Chefredakteur des britischen Guardian, der versucht, das finanziell angeschlagene Blatt mit einem Experiment zu retten: der Verwandlung in ein globales digitales Medium, dessen gesamte, erstklassige Inhalte frei zugänglich sind. Auletta rollt noch einmal die drei großen Enthüllungsstorys der Zeitung auf, die sich allesamt wie Krimis lesen: die Schnüffelattacke von Murdochs Journalisten auf Prominenten-Handys, die Veröffentlichungen der von Bradley Manning an WikiLeaks überspielten Dokumente und jüngst die N.S.A.-Enthüllungen von Edward Snowden. Über die Zukunftsvisonen für den Guardian, inzwischen das drittgrößte englischsprachige Zeitungswebseite der Welt nach Daily Mail und New York Times, schreibt Auletta: "Rusbridger kann sich in fünf bis zehn Jahren einen papierlosen Guardian vorstellen. Ebenso wie nur an bestimmten Tagen zu drucken. Im Augenblick, wo die Dollars aus der digitalen Ausgabe nur ein Viertel der Einkünfte ausmachen, könne man jedoch, 'wenn man unsere Art von Journalismus unterstützen will, nicht einfach fünfundsiebzig Prozent seiner Einnahmen in den Wind schreiben', sagte er. 'Aber das wird sich alles verändern."

Außerdem zu lesen: Emily Nussbaum stellt die TV- Serie "Masters of Sex" über die Sexualforscher William Masters und Virginia Johnson vor. Freigeschaltet ist außerdem ein Artikel aus dem letzten New Yorker: Dexter Filkins großes Porträt des iranischen Strategen Qassem Suleimani, der zur Zeit Assads Krieg in Syrien orchestriert.

Magazinrundschau vom 17.09.2013 - New Yorker

Lizzie Widdicombe porträtiert Bryan Goldberg, den ehemaligen Betreiber der enorm erfolgreichen Sportwebsite Bleacher Report, der noch einmal Großes vorhat: seine neu gegründete Website Bustle.com soll die nächste große, wenn nicht ultimative Publikation für Frauen. "Zum größten Teil soll das Themenspektrum Bustles von den Autorinnen bestimmt werden: Statt eine erfahrene Belegschaft einzustellen, wie es ein Hochglanzmagazin täte, will Goldberg Autorinnen aus der Gruppe junger Frauen einsetzen, die Bustles angestrebte Leserschaft ist: die Achtzehn- bis Dreiundvierzigjährigen. Er hofft, dass er mit der schrittweisen Einstellung Hunderter dieser Autorinnen, die 'Inhalte erzeugen sollen, die sie interessieren', die Website zu einem 'präzisen Abbild' dieser Bevölkerungsgruppe wird. Goldbergs Vision - mit ihrem Triumph mathematischer Gewissheiten über redaktionelle Kunst - erinnert mich an das Theorem der endlos tippenden Affen, wonach Affen, die unendlich lange willkürlich auf einer Schreibmaschine rumtippen, irgendwann den gesammelten Shakespeare zustande bringen. Wenn man also eine hinreichend große und buntgemischte Gruppe junger Frauen zusammenstellt, werden sie irgendwann eine Website produzieren, die bei jungen Frauen ankommt."

Weitere Artikel: Sasha Frere-Jones stellt den Sänger und Musiker Archy Marshall alias King Krule vor, einen überzeugten Romantiker und "womöglich das, was einer jungen britischen Ausgabe von Tom Waits am nächsten kommt". David Denby sah im Kino den Thriller "Prisoners" von Denis Villeneuve mit Hugh Jackman und Jake Gyllenhaal und den Dokumentarfilm "Salinger" von Shane Salerno über den "Der Fänger im Roggen"-Autor J. D. Salinger. Zu lesen ist außerdem die Erzählung "Bad Dreams" von Tessa Hadley.

Magazinrundschau vom 10.09.2013 - New Yorker

David Denby bespricht zwei neue Bücher, die der Frage nachgehen, ob und in welcher Form Hollywood mit Hitlerdeutschland kollaborierte: "The Collaboration: Hollywood's Pact with Hitler" von Ben Urwand und "Hollywood and Hitler, 1933-1939" von Thomas Doherty. Eine zentrale Figur in Urwands Buch ist der Nazi-Konsul in Los Angeles, Georg Gyssling, ein ehemaliger Diplomat, dessen "aalglatt-drohende Art der höflichen Bedrohlichkeit von Conrad Veidts Major Strasser in 'Casablanca' ähnelt. Urwand deckt auf, dass die Filmstudios Gyssling hin und wieder erlaubten Drehbücher zu lesen, frühe Schnittfassungen zu sehen und - mitunter erfolgreich - die Zerstörung fertiger Filme zu verlangen." Denby findet Urwands Vorwürfe gegen die jüdischen Studiobesitzer jedoch grotesk übertrieben. Sie standen vor allem unter dem Druck amerikanischer Zensoren. Einer der schlimmsten war der Hay-Zensor Joseph I. Breen: Er war Katholik, und "er war ein Antisemit. Zwei Jahre bevor er für die Durchsetzung des Hay-Codes arbeitete, berichtet Doherty, schrieb Breen an einen Freund, dass Menschen, 'deren Alltagsmoral nicht auf der öffentlichen Toilette eines Pesthauses geduldet würde, hier die guten Jobs haben und dabei fett werden. 95 Prozent dieser Leute sind Juden osteuropäischer Abstammung. Sie sind wohl der Abschaum des Abschaums der Erde."

Außerdem: Emily Nussbaum stellt den neuen Kabelsender Pivot für die sogenannte Millenniums-Generation vor, "breitgefächert und global mit einem Tick MTV".
Stichwörter: Katholiken, Toilette, Mtv, Casablanca, Codes

Magazinrundschau vom 03.09.2013 - New Yorker

Online ist jetzt David Remnick Reportage aus dem Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien, in das sich über hunderttausend Syrer aus dem bitterarmen und heftig umkämpften Süden des Landes gerettet haben. "In Zaatari, meinte ein Helfer, gibt es kaum mehr als 'Sand, Schlangen und Skorpione'. Der Aufstand in Syrien, der 25 Meilen entfernt in Daara begann, hat all dies verändert. Der Strom der Flüchtlinge von Syrien nach Jordanien hat katastrophale Ausmaße erreicht - Tausende jede Nacht, die, immer im Visier der Scharfschützen, zu Fuß über die Grenze kommen -, so dass Mafraq, um nur eine Stadt zu nennen, aufs Doppelte angewachsen ist. Jordanien konnte mit einer Bevölkerung von sechs Millionen Menschen, viele von ihnen vertriebene Iraker und Palästinenser, nicht länger unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen. Ein Camp musste gebaut werden. Während des Ramadan im letzten Sommer errichteten der UNHCR, die Jordanier und eine Liste internationaler Hilfsorganisationen das Zaatari-Flüchtlingslager innerhalb von zwei Monaten. Zuerst musste der Sand mit Kies bedeckt werden, ein teures Projekt, das Sandstürme im Sommer und Schlammlawinen im Winter verhindern soll. Es half nichts. Es gab die Sandstürme. Es gab Schlammlawinen. Die Schlangen und Skorpionen blieben auch."

Im aktuellen New Yorker porträtiert John Lahr außerdem die Schauspielerin Claire Dane, die als bipolare CIA-Agentin Carrie Mathison in der Serie "Homeland" in fünf Richtungen gleichzeitig gucken kann.

Magazinrundschau vom 06.08.2013 - New Yorker

Sarah Stillman informiert über eine gelinde gesagt höchst merkwürdige Rechtspraxis in den USA, die zu einer Art Erfolgsmodell geworden ist: die staatliche Beschlagnahmung von Bargeld, Autos, Wertgegenständen und Häusern als Gegenleistung für den Verzicht auf eine Anklage. Ursprünglich für Drahtzieher des organisierten Verbrechens und Drogenbarone gedacht, findet die Methode zwischenzeitlich auch lebhafte Anwendung auf "Normalbürger" - und finanziert auf diese Weise Polizeibehörden, die die Mittel in ihren Budgets fest einplanen. In der Regel muss man eines Vergehens nicht einmal für schuldig befunden werden, in einigen Staaten reicht schon ein "hinreichender Verdacht" aus: "Das Grundprinzip der staatlichen Beschlagnahmung ist verlockend. Es ermächtigt Behörden, Bargeld oder Besitz, die durch illegale Mittel erworben wurden, zu konfiszieren. In vielen Staaten fließen diese Einnahmen direkt wieder in die Verbrechensbekämpfung. In Tulsa, Oklahoma, fahren Polizisten einen Cadillac Escalade mit der Aufschrift 'Dieser Wagen gehörte mal einem Drogendealer, jetzt gehört er uns!' Hunderte Staats- und Bundesgesetze lassen Beschlagnahmungen wegen Hahnenkämpfen, Dragracing, Zocken, Wilderei geschützter Fischarten, Aktienbetrug und unzähliger anderer Vergehen zu." Stillman erzählt einige haarsträubende Beispielfälle, in denen es auch um polizeiliche Willkür geht.

Weitere Artikel: Robert Gottlieb stellt Boris Kachkas Buch "Hothouse" über den amerikanischen Verlag Farrar, Straus & Giroux vor. Und Anthony Lane sah im Kino den Actionfilm "Elysium" von Neill Blomkamp und das Psychodrama "Our Children" ("A perdre la raison") des Belgiers Joachim Lafosse.