Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Literatur

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 04.10.2025 - Literatur

Für einen "Fehler" hält es Ijoma Mangold auf Zeit Online, dass die Ausladung der rechten Dresdner Buchhändlerin Susanne Dagen von einem Pfälzer Literaturfestival wohl kaum zu Wallungen im Feuilleton führen wird, denn "über Ausladungen empört man sich immer nur, wenn die eigenen Leute betroffen sind. ... Macht es doch bitte der AfD nicht zu leicht, das kulturelle Establishment dieses Landes als selbstgerechte Heuchler-Kaste zu schmähen!"

Außerdem: Andreas Platthaus hat für "Bilder und Zeiten" der FAZ ein philippinisches Comicfestival besucht. Ebenfalls In "Bilder und Zeiten" blickt Thomas Combrink auf Alexander Kluges Verhältnis zu seiner Heimatstadt Halberstadt. In Berlin hat Linor Goralik ihr Buch mit Stimmen russischer Emigranten vorgestellt, berichtet Yelizaveta Landenberger in der taz. Die Literarische Welt feiert in mehreren Beiträgen ihre erste vor 100 Jahren erschienene Ausgabe, damals noch in Herausgabe von Willy Haas.

Besprochen werden Fiona Sironics "Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft" (FR), Thomas Melles "Haus zur Sonne" (NZZ), Woody Allens Debütroman "What's with Baum?" (NZZ), Sorj Chalandons "Herz in der Faust" (NZZ), Jakob Martin Strids aufwändiges Bilderbuch "Der fantastische Bus" (taz), Ben Shattucks "Die Geschichte des Klangs" (taz), der neue Dan Brown (Standard), Zyta Rudzkas "Lachen kann, wer Zähne hat" (FAZ) und Nora Gomringers "Am Meerschwein übt das Kind den Tod" (SZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.

In der Frankfurter Anthologie schreibt Urs Heftrich über Hryhoriy Skovorodas "18. Lied":

"Zeisig, Vöglein du im gelben Kleide,
Bau dein Nest dort droben nicht.
Bau es hier im grünen Grase ..."
Stichwörter: Dagen, Susanne, AfD

Efeu - Die Kulturrundschau vom 02.10.2025 - Literatur

Gerrit Bartels (Tsp) und Marie Schmidt (SZ) porträtieren den Verleger Sebastian Guggolz, der künftig dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels vorsteht. Der Dlf hat mit Guggolz gesprochen. Besprochen werden unter anderem Deena Mohameds Comic-Epos "Shubeik Lubeik" (FAZ.net), Fred Duval und Ingo Römlings Comic "Metropolia - Berlin 2099" (taz), Arundhati Roys "Meine Zuflucht und mein Sturm" (Zeit) und Anja Kampmanns "Die Wut ist ein heller Stern" (SZ).

Außerdem präsentiert die Welt die neue Sachbuchbestenliste. Auf Platz Eins: Hanno Sauers "Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten". Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 01.10.2025 - Literatur

Nachdem Michel Friedman - mutmaßlich auf Anweisung des (nach 30 Jahren im Amt nun zurückgetretenen) Bürgermeisters - vom Literaturhaus Uwe Johnson in Klütz ausgeladen worden war, kamen er und der PEN Berlin einfach auf eigene Faust für eine Kundgebung in die kleine Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern. Die Bevölkerung war derweil sehr angefasst von dem Medienrummel. Friedman selbst schlug versöhnliche Worte an: "'Es hat mich irritiert, dass es geheißen hat, ich passe nicht zu Klütz. Ich bin jetzt hier und finde, wir passen gut zueinander', sagt er und breitet die Arme aus", wie Ulrike Nimz in der SZ berichtet.

"Wie schon vergangene Woche werden die Gründe" für den Eklat "auch an diesem Abend nicht ganz klar", berichtet Jan Kahlcke in der taz, es könnte an den befürchteten hohen Security-Kosten gelegen haben. Dafür aber "gelingt etwas Erstaunliches": Der Markt wurde "zu einem Debattenforum auf Kopfsteinpflaster, bei dem jeder die Chance hat, zu Wort zu kommen. ... Es werden zwei Stunden konzentrierter und fast immer zivilisierter Debatte. ... Was sich in Klütz abspielt, ist auch ein Symptom zerrütteter Kommunalfinanzen. Die winzige Stadt mache jedes Jahr Millionenschulden, brauche Sanierungshilfen vom Land, sagt einer. Dass die Stadt sich das Literaturhaus leisten könne, sei eigentlich ein Wunder, meint ein anderer. Da kommt nicht so gut an, was die eigens angereiste Kulturministerin Bettina Martin (SPD) zu sagen hat, die die Ausladung von Friedman umgehend per Pressemitteilung kritisiert hatte. Jetzt sagt sie: 'Es geht nicht, dass Politik sich einmischt, wenn eine Kulturinstitution jemanden einlädt.' Dann müsse sie die Kultur eben auch auskömmlich finanzieren, entgegnet jemand." (Die Kosten für Friedman waren allerdings von privaten Initiativen übernommen worden, hatte der Chef des Literaturhauses Hintz im Stern erklärt.) In der Welt sammeln Friedrich Steffes-Lay und Jens Ulrich Eckhard Stimmen aus den Diskussionen in Klütz.

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Im FAZ-Gespräch mit Katrin Hillgruber gibt die Schriftstellerin Mieko Kawakami Einblick in die japanische Gesellschaft der letzten 30 Jahre und damit in den historischen Hintergrund ihres aktuellen Romans "Das gelbe Haus": "1995 gab es ein großes Erdbeben in Kobe. Gleichzeitig verübte die Aum-Sekte Giftgasanschläge in der Tokioter U-Bahn. Für meine Generation war das der Anfangspunkt einer sehr dunklen Zeit, der sogenannten verlorenen dreißig Jahre. Alles Mögliche hat sich in dieser Zeit verändert. Von außen betrachtet, sieht Japan immer so aus, als wäre es ein sehr sicheres und reiches Land, aber die Armut nahm von diesem Zeitpunkt an zu. Damals ist das gesellschaftliche Sicherheitsnetz weggefallen. Das hat sich sogar bei der japanischen Mafia, der Yakuza, bemerkbar gemacht. ... Sie haben sich aufgesplittert, mussten sich digitalisieren, und es war für sie der Anfang des Abstiegs. All die Leute aus dem Milieu der Verbrecher und Kleinkriminellen, die ich im Roman beschrieben habe, sind letztendlich Übriggebliebene."

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Weitere Artikel: Alex Rühle porträtiert in der SZ den Kinderbuchautor Jakob Martin Strid, der 15 Jahre an den hochgradig detaillierten Wusel-Zeichnungen seines neuen ziegelsteinschweren Buchs "Der fantastische Bus" gearbeitet hat. Nina Mueller erinnert in der Jungle World an Jean Rhys' 1966 veröffentlichten, feministischen Roman "Die weite Sargassosee". Tillmann Neuscheler meldet in der FAZ, dass der Verleger Sebastian Guggolz künftig den Börsenverein des Deutschen Buchhandels leitet.

Besprochen werden unter anderem Peter Waterhouses "Z Ypsilon X" (Standard), Katie Kitamuras "Die Probe" (FR), Tilman Lahmes Biografie über Thomas Mann (Welt) und Martina Clavadetschers "Die Schrecken der anderen" (FAZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 30.09.2025 - Literatur

Besprochen werden Götz Alys "Wie konnte das geschehen?" (Standard, hier unsere zahlreichen Leseproben aus dem Buch), Thomas Melles "Haus zur Sonne" (Zeit), Ozan Zakariya Keskinkılıçs "Hundesohn" (online nachgereicht von der FAS), T. C. Boyles "No Way Home" (NZZ), Clemens Marschalls Buch über die im Wiener Milieu berüchtigte Zuhälterin "Wilde Wanda", nach der auch die österreichische Rockgruppe um den Schriftsteller Marco Wanda benannt ist (Standard), und Ingrid Nolls Krimi "Nachteule" (online nachgereicht von der FAZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 29.09.2025 - Literatur

Für die "Seite Drei" der SZ porträtiert Constanze von Bullion die Schriftstellerin Anne Rabe. Julia Rothhaas spricht für die SZ mit der Krimiautorin Ingrid Noll. Lars von Törne blickt für den Tagesspiegel auf 75 Jahre "Peanuts" zurück.

Besprochen werden unter anderem Ulrike Draesners Versepos "penelopes sch()iff" (online nachgereicht von der FAZ), Kathrin Rögglas Essaysammlung "Nichts sagen. Nichts sehen. Nichts hören" (online nachgereicht von der FAZ), Helle Helles "Hafni sagt" (NZZ), Ann Schlees "Die Rheinreise" (Standard), George Sands "Nanon" (online nachgereicht von der FAZ), Dieter Kühns "Ausblicke vom Fesselballon" (online nachgereicht von der FAZ),  Sara Paretskys Krimi "Wunder Punkt" (FR), Ali Sadrzadehs Biografie über Ali Khamenei (NZZ) und Elizabeth Gilberts "All the Way to the River" (SZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 27.09.2025 - Literatur

Menaf Osman. Foto: privat
Chris Schinke porträtiert in der taz den kurdischen Schriftsteller Menaf Osman, der ein bedrückendes Martyrium hinter sich hat und nun dank eines PEN-Stipendiums in München untergekommen ist. Bereits in den Achtzigern in Syrien drangsaliert, floh er Anfang der Neunziger in die Türkei, machte sich dort für die Kurden stark und landete auf Jahre im türkischen Gefängnis, wo er schwer gefoltert wurde. "Trotz aller Repression schrieb Osman jedoch unermüdlich weiter: Gedichte, Romane, Essays, und arbeitete an Übersetzungen. Insgesamt entstanden während seiner Haftzeit 29 eigene Werke, dazu mehr als 30 Übersetzungen. ... Schreiben und Übersetzen sei sein Überlebensanker gewesen. Ohne diese hätte er die Zeit nicht überstanden, so Osman. Bis zur Jahrtausendwende war es fast unmöglich, Manuskripte aus dem Gefängnis herauszuschmuggeln. Viele Texte schrieb Osman mehrfach neu, da die Manuskripte beschlagnahmt wurden. Manche gelangten auf winzigen Zetteln oder auf Stoffresten von Taschentüchern in die Freiheit - versteckt im Jackenfutter von Mitgefangenen, die entlassen wurden." Seine Texte oszillieren "zwischen Verlust und Hoffnung, zwischen poetischer Erinnerung und politischer Realität".

Weitere Artikel: "Schlicht schade" findet es tazler Dirk Knipphals, dass beim Berenberg Verlag, der nächsten März die Geschäfte einstellt, weil Leiter Heinrich von Berenberg mit 75 in den Ruhestand geht, "offenbar keine tragfähige Nachfolgeregelung gefunden wurde". "Bilder und Zeiten" der FAZ dokumentiert die Dankesreden des Schriftstellers Marko Martin zur Auszeichnung mit dem Reiner-Kunze-Preis und der Schriftstellerin Daniela Krien zur Auszeichnung mit dem Walter-Hasenclever-Literaturpreis. In der FAZ-Reihe zu 75 Jahre Friedenspreis sprechen Jona Elisa Krützfeld und Martin Schult mit der Schriftstellerin Theresia Enzensberger über Susan Sontags Friedenspreisrede aus dem Jahr 2003. Elmar Krekeler hat für die WamS die Krimiautorin Ingrid Noll besucht. Der Biologe Stefan Kreft befasst sich in "Bilder und Zeiten" der FAZ damit, wie Umweltfragen in Thomas Manns "Königliche Hoheit" Einzug hielten. Im Literaturfeature von Dlf Kultur widmet sich Sonja Hartl dem Serienmörder in der Literatur.

Besprochen werden unter anderem Kamel Daouds "Huris" (taz), Edouard Louis' "Der Absturz" (FR), Christopher Wimmers "Armut ganz unten" (taz), Güner Yasemin Balcis "Heimatland" (FAZ), Ozan Zakariya Keskinkiliçs "Hundesohn" (FAS) und Samanta Schweblins "Das gute Übel" (WamS). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.

In der Frankfurter Anthologie schreibt Henning Heske über Lutz Seilers "für alle & jeden":

"letzte nacht der traum
vom abgeschraubten mond ..."

Efeu - Die Kulturrundschau vom 26.09.2025 - Literatur

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Der Berenberg Verlag steht mit Christian Wunnickes "Wachs" zwar auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises - aber trotzdem stellt er im kommenden Frühjahr seine Geschäfte ein, seufzt Lothar Müller in der SZ. Ein Verlust für die hiesige Literatur: "Man fand bei Berenberg die Essays von Joachim Kalka über den Mond, den Staub oder das Gaslicht oder Sonia Simmenauers Innenansichten aus der Welt des Streichquartetts. Elegant sahen die Bücher aus, mit ihrer sorgfältigen Typografie und dem guten Papier, aber Preziosen für ein bibliophiles Publikum waren sie nicht, vielmehr vollgesogen mit Krisen, Abenteuern, Wendepunkten in Geschichte, Ökonomie und Politik, wie in einem der Longseller, John Maynard Keynes' 'Freund und Feind', Erinnerungsbuch und zugleich scharfe Kritik des Versailler Vertrags."

Weiteres: Anna Hoffmeister resümiert in der taz einen Abend in Dresden, bei dem die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck aus ihrer Familiengeschichte in der DDR erzählte, in der FAZ schreibt Andreas Platthaus. Die Schriftstellerin Teresa Präauer verzweifelt in ihrer SZ-Kolumne darüber, wie sich in der Öffentlichkeit immer mehr apokalyptische Rhetorik festsetzt. In der Literarischen Welt (online eingereicht) gibt Wanda-Sänger und nunmehr auch Schriftsteller Marco Wanda Einblick in die Bücher, die ihn am meisten geprägt haben.

Besprochen werden unter anderem Yulia Marfutovas "Eine Chance ist ein höchstens spatzengroßer Vogel" (Freitag), Franz Schuhs "Steckt den Sand nicht in den Kopf" (NZZ), Jonas Hassen Khemiris "Die Schwestern" (online nachgereicht von der FAZ), Yves Kleins "Ästhetische Schriften" (FAZ) und Dirk Stermanns "Die Republik der Irren" (SZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Stichwörter: Berenberg Verlag

Efeu - Die Kulturrundschau vom 25.09.2025 - Literatur

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Julia Rothhaas spricht für die SZ mit der momentan sehr gefeierten japanischen Schriftstellerin Mieko Kawakami, die von sich sagt, zwar "Feministin durch und durch", jedoch "keine feministische Autorin" zu sein. Das "ist ein Etikett, mit dem man Frauen in eine Ecke stellt. Wenn jemand über die feministischen Aspekte in meinen Büchern sprechen möchte: Gern. Aber ich möchte nicht auf diese Kategorie festgelegt werden."

Außerdem: Trotz leerer Kommunenkassen dürfte der Comicsalon Erlangen weiterhin stattfinden, meldet Lars von Törne im Tagesspiegel.

Besprochen werden unter anderem Paco Rocas Comic "Der Abgrund des Vergessens" (FAZ.net), Ian McEwans "Was wir wissen können" (TA), Jonas Hassen Khemiris "Die Schwestern" (FAZ) und Woody Allens bislang nur auf Englisch veröffentlichter Debütroman "What's with Baum?" (SZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 24.09.2025 - Literatur

"Demokratie wird dann geschützt, wenn man Demokraten vor Übergriffen durch antidemokratische Rechte oder Hamas-Aktivisten bewahrt", schreibt Paul Jandl in der NZZ zur Ausladung von Michel Friedman von der Gemeinde Klütz aus mehr als dubiosen Gründen (mehr dazu in unserem Resümee). "Es wäre fatal, würden sich die Verhältnisse umkehren." Dlf Kultur hat mit Friedman über den Vorfall gesprochen.

Besprochen werden unter anderem Woody Allens Debütroman "What's with Baum?" (Welt), Max Goldts "Aber?" (Standard), Ian McEwans "Was wir wissen können" (FR, SZ), Julian Schütts Biografie über Max Frisch (Welt), Tyler Wetheralls "Amphibium" (Welt) und neue Sachbücher, darunter Karolin Boves Studie "Im Geisteskampf" über den Reclam Verlag im Nationalsozialismus (FAZ).
Stichwörter: Klütz, Friedman, Michel, Hamas

Efeu - Die Kulturrundschau vom 23.09.2025 - Literatur

Jens Uthoff resümiert in der taz den Ukraine-Abend des PEN Berlin beim Internationalen Literaturfestival Berlin (mehr dazu bereits hier). Der Tages -Anzeiger hat Felix Stephans SZ-Gespräch mit dem Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah (hier unser Resümee) online nachgereicht.

Besprochen werden unter anderem die ersten Bände der neuen Werkausgabe Elias Canetti (NZZ), Heinrich August Winklers Memoiren (Welt), Thomas Arzts "Das Unbehagen" (Standard), Dimitré Dinevs "Zeit der Mutigen" (Standard), Zoran Drvenkars Rachethriller "Asa" (Presse), Torrey Peters' "Stag Dance" (taz) und die Neuübersetzung von George Sands "Nanon" (FAZ). Mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr.
Stichwörter: Pen Berlin