Philipp Stadelmaier berichtet im Filmdienst den Kongress Zukunft Deutscher Film in Frankfurt. Valerie Dirk spricht für den Standard mit August Diehl, der aktuell in MichaelLockshins russischem Arthouse-Blockbusterfilm "Der Meister und Margarita" den Woland spielt (hier und dort unsere Resümees). Florian Bayer resümiert in der taz das Linzer FilmfestivalCrossingEurope. Besprochen werden der Netflix-Dreiteiler "Vom Rockstar zum Killer: Der Fall BertrandCantat" (Presse), PaulFeigs Krimikomödie "Nur noch ein kleiner Gefallen" (SZ), der ARD-Vierteiler "Die Augenzeugen" (FAZ) und der neue "Marvel"-Blockbuster "Thunderbolts" (FAZ).
Das private Filmarchiv des 2011 im Alter von 48 Jahren viel zu jung gestorbenen FilmkritikersMichaelAlthen ist Legende: TausendevonVHS-Aufnahmen hatte er dem Fernsehprogramm abgeluchst, später kamen ebenfalls tausende DVDs und BluRays hinzu. Nachdem sein Sohn, der Regisseur und Produzent ArturAlthen, die Kassetten bereits letztes Jahr beim Filmfest München zugänglich machte, gibt es morgen auch an der Berliner Volksbühne dazu eine Performance. "Es ist eine Sammlung aus einer anderen Zeit", sagt Artur Althen im SZ-Gespräch mit Johanna Adorján. "Denn was machte ein Filmkritiker früher, wenn er zum Beispiel aus dem Stand auf irgendjemanden einen Nachruf schreiben musste? Für solche Fälle wollte mein Vater gewappnet sein. Er musste dann ja vielleicht etwas nachsehen. Es ging um Beruhigung. Darum, ruhig schlafen zu können, weil er im Fall der Fälle den erforderlichen Film da hätte. ... Es galt auch, die Aufnahme zu überprüfen. Wurde der Film gut erwischt, waren Anfang und Ende drauf? Anschließend musste die Neuheit etikettiert, nummeriert und katalogisiert werden. ... Erst rückblickend wird mir klar, dass das auch etwas von Wahnsinn hatte."
Weitere Artikel: Rüdiger Suchsland gibt auf Artechock dem designierten Kulturstaatsminister WolframWeimer in Sachen Filmpolitik ein paar Tipps und schreibt dem stramm Konservativen ins Stammbuch: "Kulturpolitik darf nicht parteipolitisch aufgefasst werden." Weimer selbst wehrt sich übrigens im Stern-Interview gegen Vorwürfe des Rechtskonservatismus. Esther Buss empfiehlt im Tagesspiegel eine Berliner Reihe mit Filmen von VittorioDeSica.
Besprochen werden AlbertSerrasStierkampf-Dokumentarfilm "Nachmittage der Einsamkeit" (Perlentaucher, Artechock, Freitag, mehr zum Film bereits hier), Denis Pavlovics Dokumentarfilm "Mañana Sol" (Perlentaucher), Michail Lockshins "Der Meister und Margarita" (Artechock, mehr zum Film bereits hier), JoelSouzas Western "Rust" (FAZ, Standard), Isaiah Saxons "Die Legende von Ochi" (Artechock), Jonás Truebas "Volveréis" (Artechock), Alex Scharfmans Horrorkomödie "Death of a Unicorn" (Welt, SZ), MichelFesslers mit echten Tieren gestaltete Neuverfilmung von "Bambi" (Welt), CharlèneFaviers in Deutschland erst Ende Juli startendes Biopic "Oxana" über die Femen-Mitbegründerin OxanaSchatschko (NZZ), die zweite Staffel der Zombie-Serie "The Last of Us" (Freitag), die Netflix-Serie "Four Seasons" (taz) und der neue "Marvel"-Blockbuster "Thunderbolts" (NZZ, Standard).
Terry Gilliams in den Achtzigern entstandener Klassiker "Brazil" war seinerzeit eine spitz überzeichnete Satire in Gewand eines Science-Fiction-Films, doch heute beschreibt der Film "allzu deutlich die nun herrschende Realität in Donald TrumpsAmerika", meint Ibrahim Quraishi in der taz. "Was diesen Vergleich so beunruhigend macht, ist nicht nur der Zusammenbruch juristischer Verfahren, sondern die Erosion der Realität selbst."
Weiteres: Jan Küveler spricht für die WamS mit dem Regisseur Jan-OleGerster über seinen neuen Thriller "Islands". Im Musikfeuilleton des Dlf Kulturwidmet sich Georg Beck der Entstehung von HannsEislers Filmmusik zu AlainResnais' "Nacht und Nebel".
Besprochen werden AlbertSerras Stierkampf-Dokumentarfilm "Nachmittage der Einsamkeit" (taz, unsere Kritik), JanHenrikStahlbergs "Muxmäuschenstill X" (Zeit Online, SZ), die von Arteonline gestellte, britische Serie "Unschuldig - Mr. Bates gegen die Post" mit TobyJones (FD), der neue "Marvel"-Blockbuster "Thunderbolts" (Tsp) und eine Arte-Doku über den Einfluss von StevenSpielbergs "Der weiße Hai" auf die Filmgeschichte (taz).
Halb Blockbuster, halb Avantgarde: "Der Meister und Margarita" Die Feuilletons stürzen sich auf MichaelLockshins Bulgakow-Verfilmung "Der Meister und Margarita" - die Stalinismus-Satire wurde noch vor dem endgültigen Einmarsch Russlands in die Ukraine von den russischen Behörden erst gefördert, dann wegen ihrer Spitzen auch gegen Putin verfemt, vom Publikum aber zum Kassenhit erkoren (unser erstes Resümee zum Film hier). "In seiner Machart vollkommen verwegen, halbBlockbuster, halbAvantgarde, strahlt er eine Unbekümmertheit aus, die es im russischen Kino doch schon lange nicht mehr geben dürfte", staunt Daniel Kothenschulte in der FR. "Ein lustvollesChaos verbreitet dieser erstaunliche Film von Anfang bis Ende. ... Träte dieser Film als Autorenfilm auf, als kunstvolle filmische Farce über den Stalinismus, wie es sie etwa von Alexander Sokurow gibt, hätte er es kaum durch die Zensur geschafft. Als eher kommerzielles Produkt jedoch, als Fantasy-Epos, scheint die staatlich geförderte Produktion Narrenfreiheit genossen zu haben. ... Glücklich und völlig überrumpelt verlässt man nach zweieinhalb Stunden einen Film voll ungelöster Rätsel, wie ihn vielleicht auch SalvadorDalí hätte drehen können."
Bestellen Sie bei eichendorff21!Fabian Tietke widerspricht in der taz vehement: Dieser Film "ist kein besonders gutes Werk. Es ist als Phänomen interessanter denn als Film". Der Regisseur "versteht keine Sekunde, dass es mehr bräuchte als gute Ausstattung und schöne Kulissen, um der Komplexität des Romans auch nur halbwegs gerecht zu werden." Entstanden ist so "ein generischer, mittelguter Blockbuster ohne jede Relevanz für die Gegenwart". Andreas Kilb von der FAZsieht den Film mit voranschreitender Laufzeit "ins Straucheln" kommen, da "Lockshins Inszenierung die historischen und die fantastischen Anteile von Bulgakows Roman - hier die Love Story zwischen dem Dichter und seiner Angebeteten (Julia Snigir), dort die Späße des Teufels mit den sozialistischen Spießern - nicht wirklich zusammenbringt. ... Mit dem Körper steckt der Film tief in der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts, während sein Kopf in den digitalenWolkendesMarvel-Universums hängt." Jörg Taszman spricht für den Filmdienst mit dem Regisseur.
Weiteres: David Steinitz (SZ), Berit Dießelkämper (Zeit) und Marie-Luise Goldmann (Welt) erzählen, wie Alec Baldwin nach einer Verkettung fahrlässigen Handelns 2021 bei den Dreharbeiten zum Western "Rust", der jetzt in die Kinos kommt, die Kamerafrau HalynaHutchins erschoss und wie dieser Unfall juristisch aufgearbeitet wurde. Alexander Riedel meldet in der Jüdischen Allgemeinen, dass das Jüdische Museum Berlin ClaudeLanzmanns mehr als 200 Stunden Material umfassendes Audioarchiv mit den für seinen Film "Shoah" geführten Interviews zugänglich machen und aufbereiten will. Für November ist außerdem die Ausstellung "Claude Lanzmann - Die Aufzeichnungen" geplant.
Besprochen werden AlbertSerras Stierkampf-Dokumentarfilm "Nachmittage der Einsamkeit" (critic.de, FR, mehr dazu bereits hier), die auf HectorGermanOesterhelds gleichnamigen argentinischen Kultcomic basierende Netflix-Science-Fiction-Serie "Eternauta" (taz), SaulėBliuvaitės "Toxic" (Jungle World, unsere Kritik), AlainChabatsNetflix-Animationsserie "Asterix & Obelix: Der Kampf der Häuptlinge" (FAZ) und der neue Marvel-Blockbuster "Thunderbolts" (Presse).
Bringt das Blut zum Vorschein: "Nachmittage der Einsamkeit" von Albert Serra Albert Serras Dokumentarfilm "Nachmittage der Einsamkeit" porträtiert den StierkämpferAndrésRocaRey, entzieht sich selbst jeder Wertung und nimmt SZ-Kritiker Philipp Stadelmaier durch seine visuellen Qualitäten ziemlich gefangen: "Die Bilder stehen für sich und dokumentieren ein Ritual, ohne es in seiner kulturellen Logik oder traditionellen Abfolge zu sezieren. ... Die plastische Kraft des Films speist sich aus den verschiedenen Blickwinkeln, aus denen Torero und Stier gefilmt werden. Sie verleihen den Bildern eine verzerrte, fastgroteskeGestalt. In ihnen bleibt der - im Kino nie direkt darstellbare - Übergang vom Leben zum Tod fließend."
Weiteres: Andreas Busche verabschiedet im TagesspiegelRainerRother, den langjährigen Leiter der DeutschenKinemathek in Berlin, in den Ruhestand. Dlf Kultur hat ein großes Gespräch mit Rother geführt. Valerie Dirk wirft für den Standard einen Blick ins Progamm des Linzer FestivalsCrossingEurope. Besprochen werden Jan Henrik Stahlbergs Moralisten-Satire "Muxmäuschenstill X" (Tsp) und Frédéric Hambaleks "Was Marielle weiß" (Presse, unsere Kritik).
Stefan Trinks gratuliert in der FAZ dem Animationsfilmkünstler WilliamKentridge zum Siebzigsten. Besprochen werden der Apple-Neunteiler "Your Friends & Neighbors" mit dem aus "Mad Men" bekannten JonHamm (NZZ) und die in einer kanadischen Inuitgemeinde spielende Netflixserie "North of North" (taz).
August Diehl in "Der Meister und Margarita" von Michael Lokshin Anna Narinskaya spricht für die FAZ mit dem russischen Regisseur MichaelLokshin, dessen Bulgakow-Verfilmung "Der Meister und Margarita" nun auch in Deutschland in die Kinos kommt. In Russland war der Film trotz erkennbarer Spitzen gegen Putin einer der erfolgreichsten Filme des Jahres - sehr zur Sorge der Obrigkeit, die etwa verfügte, dass Lokshins Name bei einer Preisverleihung nicht genannt werden durfte, und deren Vasallen in der Presse unisono Gift und Galle spuckten. "Deputierte der russischen Staatsduma ... bezeichneten mich als Terroristen und Extremisten und den Film als antirussisch", sagt der inzwischen in Los Angeles lebende Regisseur, der sich auch "gegen die Großinvasion in die Ukraine ausgesprochen" hat und eigener Aussage nach "ukrainische Stiftungen" unterstützt. 2021, als er den Film drehte, "war Russland anders, es war ein mild autoritäres Regime. ... Es gab den 'neuenStalinismus' noch nicht. Wir waren schockiert, wie schnell wir in der Postproduktionsphase in ihn hineinrutschten. Als wir die Szenen montierten, waren wir frappiert, wie sehr manche, etwa die 'öffentliche Verurteilung' des in Ungnade Gefallenen oder die allgegenwärtigen Denunziationen, sich mit der Realität deckten."
"Die Ironie ist beißend", schreibt Jan Küveler in der Welt. "Der lebenslang verfolgte Bulgakow ist längst zum nationalen Kulturschatz avanciert, und so gab es für die Verfilmung Millionen an Zuschuss vom Kulturministerium. Dann kamen Krieg und Gleichschaltung der öffentlichen Meinung. Plötzlich schien nicht mehr Stalins, sondern Putins Russland das Ziel der Totalitarismus-Satire."
Außerdem: Quirin Hacker gibt in der FR Tipps zum GoEast-Festivalin Wiesbaden. In der FAZgratuliert Dietmar Dath dem Schauspieler WinfriedGlatzeder zum 80. Geburtstag. Besprochen werden die zweite Staffel von KidaKhodrRamadansARD-Serie "Testo" (FAZ), die auf Paramount+ gezeigte, deutsche Science-Fiction-Serie "Parallel Me" (Zeit Online) und die auf Amazon gezeigte Ballett-Serie "Étoile" mit CharlotteGainsbourg (WamS).
Die Regisseurin AngelinaMaccaronespricht im Filmdienst mit Thomas Klein über ihren Thriller "Klandestin", der das Verhältnis zwischen Migration, Politik und Kultur in den Blick nimmt. Besprochen werden NaokoYamadas japanischer Animationsfilm "The Color Within" (critic.de, FR, unsere Kritik), NaomiOsakas Tennisdrama "Julie bleibt still" (Tsp), Ryan Cooglers rassismuskritischer Zombiefilm "Blood & Sinners" (NZZ, mehr dazu bereits hier) und PaulPoets bislang nur in Österreich startender Dokumentarfilm "Der Soldat Monika" über eine rechteTrans-FrauimösterreichischenMilitär, die sowohl in der Neuen Rechten wie in der queeren Community aneckt (Standard).
Geradezu synästhetisch: "The Colors Within" von Naoko Yamada Schön, dass die Anime-Regisseurin NaokoYamada mit "The Colors Within" nun erstmals auch einem deutschen Kinopublikum vorgestellt wird, freut sich Kamil Moll im Perlentaucher. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen zwei Mädchen, die in einem religiösen Internat eine Band gründen - eine von den beiden hat zu Farben ein ganz besonderes Verhältnis. "Die Geschichte einer Annäherung, die am Ende der Schulzeit auch eine des notwendigen Abschieds sein wird, erzählt Yamada in einer eigensinnig empfindsamen Mischung aus handgemalten und computeranimierten Elementen. Geradezu synästhetisch verbindet sie von einem starken Bewusstsein für Lichtverhältnisse geprägte Farbtöne mit Klang. Die Farben scheinen mitunter wie Laub zu rascheln oder mit den Wellen zu rauschen, verbinden sich mit einem Ozean aus Sound."
"Nach lediglich 97 Oscarverleihungen ... ist die amerikanischeFilmakademie auf eine wirklich sensationell revolutionäre Idee gekommen", amüsiert sich David Steinitz in der SZ: "Die stimmberechtigten Jurorinnen und Juroren müssen sich die Filme künftig anschauen, bevor sie wählen dürfen." Bislang galt diese Voraussetzung nämlich eher als "Gentlemenʼs Agreement". Richten soll dies nun ein Streamingangebot, anhand dessen sich nachvollziehen lässt, ob ein Film gesichtet wurde oder nicht - für Kinosichtungen muss eine quasi-eidesstattliche Versicherung abgegeben werden: "Allein für so einen Zettel, auf dem Brad Pitt dann per Unterschrift versichert, dass er am 21. Mai um 19.30 Uhr in Cannes im Kino saß, würde man natürlich viel geben. ... Dass die Jury-Gemeinschaft künftig freilich einen Film online anklicken und dann draußen in den Pool springen kann, während er drinnen durchläuft, ist allerdings ein Problem, dass die Filmakademie nicht wird lösen können." Ähnlich sieht es Hanns-Georg Rodek in der Welt.
Besprochen werden AngelinaMaccarones "Klandestin" (taz, Artechock, Freitag), SaulėBliuvaitės "Toxic" (Tsp, Artechock, FAZ, unsere Kritik), Michael Lockshins russische Bulgakow-Verfilmung "Der Meister und Margarita" mit AugustDiehl, die in Russland alle Kassenrekorde gebrochen hat und das, wie Adam Soboczynski in der Zeit staunt, obwohl sie deutlich putinkritischeZüge trägt, Ryan Cooglers "Blood & Sinners" (critic.de, mehr dazu bereits hier), PeterDörflers auf Amazon gezeigte Dokuserie "German Cocaine Cowboy" (critic.de) und die DVD-Ausgabe von KarlGrunes Stummfilm "Die Straße. Der Film einer Nacht" aus dem Jahr 1920 (taz). Außerdem blicken Tagesspiegel und Filmdienst auf die wichtigsten Kinostarts der Woche.
Freudlose Räume: "Toxic" von Saulė Bliuvaitė SaulėBliuvaitės beim Filmfestival in Locarno mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnetes Spielfilmdebüt "Toxic" erzählt vor einer desolaten Kulisse im Hinterland Litauens von der Drangsal, die sich zwei Mädchen in Hoffnung auf eine Karriere als Models selbst auferlegen. Die Regisseurin "filmt die Innenräume als strenge Tableaus, in kühlen Farben, die Ulrich Seidl alle Ehre machen würden", schreibtPerlentaucherin Katrin Doerksen. "Angelaufene Wände, Spitzengardinen, postsowjetische Tristesse. Freudlose Räume des Sollens, des Müssens und nicht Dürfens. Ihre Körper sind das Einzige, worüber die Mädchen Kontrolle zu haben glauben, sie geben ihnen Perspektive, eine potentielle Fahrkarte hinaus in die Welt." Vor Härten bleibt man nicht verschont - etwa beim Einsatz eines Bandwurms, der den Hunger abtöten soll. Aber "vollends in den Bereich des Bodyhorror lässt Saulė Bliuvaitė ihren Film nicht kippen; bleibt statt bei den Exzessen des Genres eher bei einem zwar stilisierten, aber distanziert beobachtenden Realismus." Michael Meyns ist in der tazskeptisch, ihm stellt sich im Verlauf "immer wieder die Frage, ob das Gezeigte tatsächlich die Realität des ländlichen Litauens darstellt oder nicht doch eher eine betont miserabilistische Version". Für den Filmdienstspricht Susanne Gietl mit der Regisseurin.
Außerdem: Fabian Tietke empfiehlt im Tagesspiegel das ArabischeFilmfestivalin Berlin. Besprochen werden FrédéricHambaleks "Was Marielle weiß" (Standard, online nachgereicht von der FAS, unsere Kritik), der Actionfilm "The Accountant 2" mit BenAffleck und JonBernthal (Standard) und die zweite Staffel der auf Disney+ gezeigten "Star Wars"-Serie "Andor" (taz).
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