Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Tänzer - 14 Artikel - Seite 1 von 2
Außer Atem: Das Berlinale Blog 18.02.2016 Der Architekt Erik und seine berühmte Fernsehfrau Anna, erben eine Villa, die für sie allein viel zu groß wäre. Also holen sie sich lauter fantastische Menschen ins fantatische Haus. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2016 Wu Tsang lässt den Dichter Fred Moten tanzen, Jen Liu untersucht den Zusammenhang zwischen Kulturrevolution und Würstchenproduktion. Kader Attia erforscht den Komplex Psychiatrie und außerwestliche Weltanschauungen. Von Nikolaus Perneczky
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2016 Kelly Norris' und TW Pittmans "Nakom" aus Ghana und Elite Zexers "Sand Storm" aus Israel erzählen vom Ausbruch junger Menschen aus traditionellen Strukturen. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2015 Vom fechtenden Piraten zum singenden Schneewittchen zur Paso Doble tanzenden Göttin zu den gelbgestreiften blauen Hosen der Kavallerie und wieder zurück: Die Retrospektive "Glorious Technicolor" zeigt, wie der Farbfilm erwachsen wurde. Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2015 Andrew Haigh erzählt in "45 Years" von den Gespenstern der Vergangenheit, die Charlotte Rampling nach 45 Jahren Ehe überfallen. Von Andrey Arnold
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2014 Sechs Regisseure filmen Architektur-Ikonen der Moderne in 3D. Das Ergebnis ist großartig. Und selbst im Scheitern lässt sich noch was lernen.
Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2013
Eine Kamerafahrt über zu fröhlichem Radiomainstream tanzende Menschen. An der Bar und am Ende der Kamerafahrt steht eine Frau fortgeschrittenen Alters, mit einem irgendwie nervösen, irgendwie auch verschmitzten Lächeln im Gesicht. Einige Momente verharrt sie noch am Tresen, dann stürzt sie sich ins Getümmel, in den Tanz, an dem sie sich, etwas linkisch und self-conscious, aber durchaus mutig beteiligt. Gloria, sagt einem der Film schon in der ersten Szene, ist eine Frau, die sich aufs Leben einlässt, auch dann, wenn einiges gegen sie zu sprechen scheint. Ihr Alter vor allem, ihre leicht, aber dann doch wieder nicht allzu sehr verfahrenen familiären Umstände außerdem: Sie lebt geschieden, der Ex hat längst eine andere, die Kinder halten mal mehr, öfters weniger Kontakt. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2013 Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2013
Geradezu fassungslos lässt einen dieser PLO-Film der jordanisch-palästinensischen Regisseurin Annemarie Jacir, mit dem die Guerillaschnulze ihren Weg ins Forum gefunden hat. "When I saw you" erzählt die Geschichte eines tapferen kleinen Jungen, der sich nicht damit abfinden will, aus der Heimat vertrieben, den Rest seines Lebens mit der Mutter in einem Flüchtlingslager zu verbringen. Entschlossen macht er sich auf in die Heimat seiner Väter und stößt zu einer Gruppe Kämpfer, die später die PLO werden sollen. In ihrem Ausbildungslager lässt sich der Junge in Kampftechnik und Marxismus schulen. Abends sitzen die Kämpfer edel ausgeleuchtet und in kleidsam um den Kopf geschlungenen PLO-Tüchern am Lagerfeuer, hören Cat Stevens, tanzen traditionelle Tänze oder singen vom Feigenbaum in ihrem Garten, von Jasmin und Granatäpfeln. Im Fernsehen erklärt Arafat: "Die Palästinenser waren Flüchtlinge, jetzt sind sie Kämpfer." Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2012
"Kritik und Klinik" ist eine der Ausstellungen (in den Kunstsaelen [sic!]) überschrieben, in denen das Forum Expanded das Kino an seine Grenzen und darüber hinaus - also an den Bereich der Videokunst heran - zu führen gedenkt. "Kritik und Klinik", das ist auch der Titel einer 1993 erschienenen Aufsatzsammlung von Gilles Deleuze, worin der Philosoph das Verhältnis von "écrire" und "délirer", von schreiben und delirieren zu klären sucht. Um die Weisen eines, zumal filmgestützen, Delirierens kreist auch das Schaffen Ken Jacobs'. Der amerikanische Experimentalfilmer der alten (Avant-)Garde ist in der bezeichneten Ausstellung mit einer neuen Arbeit vertreten, die das unzeitgemäße Projekt einer zornigen Ideologiekritik verfolgt. Auf Schrifttafeln, die den Fluss - oder eigentlich: das mechanische Rotieren - des abstrakten Hauptfilms in unregelmäßigen Intervallen unterbrechen, schwadroniert Jacobs über den militärisch-industriellen Komplex, Corporate America und all die anderen üblichen Verdächtigen, hart aber irgendwie souverän an der Grenze zur altlinken Paranoia entlang schrammend. Von Nikolaus Perneczky
Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2012
Es ist eine Szene wie aus einem alten Serial: Der Held steht inmitten in einer ausweglosen Situation, diverse Gewehrläufe sind auf ihn gerichtet, zwei, drei coole Sprüche - "Wo finde ich hier eigentlich ein gutes italienisches Restaurant, wenn ich mit euch fertig bin?" - sowie einen spektakulären Kampf einer gegen alle unter allerlei Verrenkungen und Zweckentfremdungen später bleibt dem Held nur noch, sich den Staub von der Kleidung zu klopfen und das Feld, auf dem sich die zuvor noch aufrechten Bösewichte nun in der Horizontalen stapeln, mit einem schelmischen Grinsen zu verlassen. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2011
Die erste Einstellung von Wim Wenders "Pina" simuliert den Guckkastenblick aufs Theater aus den hinteren Reihen.
An der Bühnenwand trifft der Blick auf ein hingekrakeltes "Alles vorbei. Von Ekkehard Knörer