Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Gespenster - 5 Artikel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2016 Eine Reise den Jangtsekiang hinauf, bei der Land und Wasser, Gegenwart und Vergangenheit, Dies- und Jenseits ineinander zerfließen. Von Nikolaus Perneczky
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2016 Isabelle Huppert ist die wunderbare Heldin in einer Welt, in der nach einer Trennung zu allererst der Verbleib des Schopenhauer-Bands geklärt werden muss. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2015 Andrew Haigh erzählt in "45 Years" von den Gespenstern der Vergangenheit, die Charlotte Rampling nach 45 Jahren Ehe überfallen. Von Andrey Arnold
Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2013 "How to do things with women": Das könnte, spätestens seit der Nouvelle Vague, ein Motto des internationalen und hinter der Kamera nach wie vor weitgehend männlichen Autorenkinos sein. Der aktuelle Berlinalewettbewerb ist da keine Ausnahme; schon alleine in den Filmtiteln tauchen sechs Frauennamen auf und kein einziger Männername. Bei den Regisseursnamen sieht die Verteilung anders aus: drei weibliche, siebzehn männliche. Das ist eine offensichtliche Schieflage, aus der man andererseits auch nicht zuviel machen muss, schließlich wird auch diese Perlentaucher-Kolumne sexistische Strukturen nicht aus der Welt schaffen. Was man aber schon machen kann: sich etwas genauer anschauen, was die Filme von den vielen Frauen wollen, die sie in ihre Zentren stellen. Denn das sind jeweils durchaus unterschiedliche Dinge. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2012
Jeder, der es ernst meint mit der Berlinale, wird diesen Zustand kennen: Nach einigen Tagen blenden die Filme ineinander über, eine leicht fiebrige Müdigkeit überfällt einen im Kino, das Gefühl für Zeit, die Fähigkeit, einem Plot zu folgen, wird fragil: Stattdessen Lichtreflexe, denen man mit den Augen folgt.
Wenn man so will hat Guy Maddin mit "Keyhole" den Film zu diesem Zustand gedreht: Doppelbeleuchtungen, schummriges Licht, oft totes Schwarzweiß, ein Soundtrack, der so wabert wie es im Innern eines betrunkenen Seemanns nachts auf Deck klingt, eine assoziative Montage, die die Geschehnisse nicht so sehr in Zeit anordnet, sondern die Dinge aufeinander schichtet. Von Thomas Groh