Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Filmgeschichte - 20 Artikel - Seite 1 von 2
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2015 In den siebziger und achtziger Jahren wurden hunderte von Filmen für ein dezidiert schwarzes Publikum in Südafrika gedreht. Das Forum zeigt zwei rare Beispiele.
Von David Assmann
Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2015 Oben Hollywood, schöne Herzogiana drunter - Werner Herzogs Wettbewerbsbeitrag "The Queen of the Desert" mit Nicole Kidman spielt die Exotismuskarte aus, lässt Dromedaren und Geiern ihren ganz großen Auftritt.
Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 06.02.2015 In "Taxi" versucht Jafar Panahi vergeblich, seine Nichte zufriedenzustellen. Alle anderen Fahrgäste erzählen gern von sich.
Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 06.02.2015 Ein Film, der zuckt und bebt und glüht: Guy Maddins "The Forbidden Room" ist ganz verliebt in die Poesie und Mystik des frühen Hollywood-Tonfilms. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2015 Heute abend eröffnet die spanische Filmregisseurin Isabel Coixet mit ihrem Film "Nadie quiere la noche" (Niemand will die Nacht) die 65. Berlinale. Vorab ein kurzer Einblick in das Programm von Wettbewerb, Forum und Panorama. Ab morgen berichten wir dann täglich und aktuell. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2014 Am Ende eines Tunnels lauert eine Welt ohne Menschen: Fruit Chans grandiose Doomsday-Vision "The Midnight After" im Panorama
Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2013 "How to do things with women": Das könnte, spätestens seit der Nouvelle Vague, ein Motto des internationalen und hinter der Kamera nach wie vor weitgehend männlichen Autorenkinos sein. Der aktuelle Berlinalewettbewerb ist da keine Ausnahme; schon alleine in den Filmtiteln tauchen sechs Frauennamen auf und kein einziger Männername. Bei den Regisseursnamen sieht die Verteilung anders aus: drei weibliche, siebzehn männliche. Das ist eine offensichtliche Schieflage, aus der man andererseits auch nicht zuviel machen muss, schließlich wird auch diese Perlentaucher-Kolumne sexistische Strukturen nicht aus der Welt schaffen. Was man aber schon machen kann: sich etwas genauer anschauen, was die Filme von den vielen Frauen wollen, die sie in ihre Zentren stellen. Denn das sind jeweils durchaus unterschiedliche Dinge. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2013 "Das ist forsch, das hat Klasse", sagt Claude Lanzmann im Tagesspiegel-Interview mit Jan Schulz-Ojala zu der Entscheidung, nach der Preisverleihung, bei der er selbst den Ehrenbären erhält, seinen doch eher unfestlichen Film "Sobibor, 14.
Oktober 1943, 16 Uhr" zu zeigen – "einen Film, in dem Juden Deutsche töten!"
Außerdem eilen die beiden durch Lanzmanns Filmgeschichte, Eichmannprozess und Hannah Arendt, den neuen Antisemitismus und Jakob Augsteins Gleichsetzung von Gaza mit den Lagern: "Das verurteile ich. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2013
Keine Emphase: Der dem Strom entrissene Nugget liegt auf einer Hand, bestaunt von einer Gruppe Pioniere. Es fällt kein und damit auch nicht dieses Wort - Gold. Darin liegt, im Norden Amerikas des späten 19. Jahrhunderts, auch ein Versprechen: Die Aussicht darauf, beengtesten und elendsten Verhältnissen (beschrieben wird einmal eine Unterkunft in New York: Vier Leute, ein Zimmer, dunkel, Feuchtigkeit und Kälte nagen an der Gesundheit) zu entkommen - sofern man die Strapazen meistert, die zwischen den jungen städtischen Zentren und dem Goldvorkommen in unwirtlichem Gebiet lauern. So finden sich in Thomas Arslans Post-Berliner-Schule-Western denn auch eine Gruppe deutscher Migranten ein, die dem Ruf des Goldes, genauer: der Annonce eines windigen Reiseführers, der zum geringen Preis eine weniger strapaziöse Passage zum neuen Reichtum in Aussicht stellt, folgen. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2013
John Mills, Grete Mosheim in "Car of Dreams" von Graham Cutts und Austin Melford Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 18.02.2012 Die Berlinale ist auch 2012 ein Gemischtwarenladen, dessen Ausdifferenzierungen allen möglichen Prinzipien gehorchen, aber sicher keinen kuratorischen. Die angesagtesten Auteurs der Gegenwart warten (mit wenigen Ausnahmen) auch weiterhin auf Cannes. Und wer seismographisch den neuen, noch im Entstehen begriffenen Strömungen des Weltkinos nachspüren will, ist auch weiterhin in Venedig oder Rotterdam besser aufgehoben. All dies - immer wieder kritisiert, im Perlentaucher in den letzten Jahren von Ekkehard Knörer - gilt zwar immer noch. Dennoch kommt es mir im Rückblick so vor, als habe ich in den letzten zehn Tagen mehr interessante, richtungsweisende Filme gesehen, als auf den letzten zwei, drei Berlinalen zusammen. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 17.02.2012
Neben ihrem umfangreichen Filmprogramm zeichnet sich die Berlinale auch durch ein flankierendes Angebot von Diskussionsveranstaltungen und Vorträgen aus. Der Großteil davon steht für gewöhnlich inhaltlich im Zusammenhang mit der jeweiligen Retrospektive und blickt somit also eher zurück in die Filmgeschichte. Als spannende Bestandsaufnahme und Blick nach vorn empfahl sich indessen das von Frédéric Jaeger (critic.de) moderierte Werkstattgespräch "Internet, wie haben Sie das gemacht", die ausnahmsweise einmal über das Potenzial des Internets für das Kino reden und entsprechende Beispiele vorstellen wollte. Von Thomas Groh