Noch ist in der übel beleumdeten Spelunke
Twitter (auch "X" genannt) eine Menge los, während die von tugendhaften Menschen gepriesene Alternative
Bluesky wie ein Stuhlkreis von Einverstandenen wirkt. Aber Bluesky ist dennoch auf dem richtigen Weg, ist Katharina Stahlhofen in der
taz überzeugt, die mit der Bluesky-CEO
Jay Graber gesprochen hat: "Statt eines einzigen, von undurchsichtigen Algorithmen kuratierten Standardfeeds wie auf Instagram, X oder Tiktok, haben Nutzer:innen auf Bluesky die Möglichkeit, verschiedene Feeds zu kreieren und nach Themen zu sortieren - oder denen anderer zu folgen. Graber selbst scrollt gerne durch eine Timeline, die ihr ausschließlich
Bilder von Moos zeigt, wie sie in Interviews erzählt.
Links zu externen Webseiten bleiben bei Bluesky unbestraft, während andere Plattformen ihre Tore zum offenen Web lieber geschlossen halten. Instagram oder Tiktok setzen alles daran, ihre Nutzer:innen möglichst lange in ihrem eigenen Ökosystem zu halten, indem sie Posts mit externen Links downranken. Graber hingegen möchte Bluesky als 'Portal' zu anderen Orten im Netz verstehen -
nicht als Festung."