Perlentaucher Autoren - Seite 3

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von Berthold Seliger bis Marco Stahlhut

    Berthold Seliger

    Berthold Seliger ist Konzertagent und Autor. Zuletzt erschien von ihm "Klassikkampf - Ernste Musik, Bildung und Kultur für alle".

    Johannes Siemensmeyer

    Johannes Siemensmeyer wuchs in Überlingen am Bodensee auf, studierte Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar, und lebt und arbeitet als selbständiger Zeichner und Autor derzeit in Leipzig.

    Stuart Sim

    Stuart Sim ist Professor für Kritische Theorie an der University of Sunderland. Letzte Veröffentlichung: "Empires of Belief: Why We Need More Scepticism and Doubt in the Twenty-First Century" (Edinburgh University Press, 2006)

    Martin M. Simecka

    Martin Milan Simecka wurde 1957 in Bratislava geboren. Sein Elternhaus war liberal und vom Widerstand gegen die Politik der Kommunisten geprägt. In den Siebzigern durfte Simecka nicht studieren, weil sein Vater, der tschechische Philosoph und Dissident Milan Simecka die Charta 77 unterzeichnet hatte. Bis Ende der achtiger Jahre arbeitete Martin Simecka als Verkäufer, Sporttrainer, Heizer usw. und war aktiv in der Alternativbewegung der studentischen Dissidenten. 1981 gründete er zusammen mit Jan Budaj und Jan Langos die Untergrund-Zeitschrift "Kontakt" und später, zusammen mit Oleg Pastier, die Zeitschrift "Fragment". In der Zeit der tschechischen Revolution 1989 war Simecka Mitbegründer des slowakischen Pen-Clubs. Außerdem gründete er zusammen mit Milos Ziak den Verlag Archa. 1999 wurde Simecka Chefredakteur der slowakischen Tageszeitung Sme. Seit 2006 ist er Chefredakteur des tschechischen Wochenmagazins Respekt.

    Peter Sloterdijk

    Peter Sloterdijk, geboren 1947 in Karlsruhe, ist ein deutscher Philosoph, Kulturwissenschaftler und Autor, der mit seinen Beiträgen und Büchern in Deutschland zahlreiche Debatten ausgelöst hat. Nach seinem Studium der Philosophie, Geschichte und Germanistik in München und Hamburg promovierte er 1976 bei Klaus Briegleb. Seitdem lehrte er unter anderem in Karlsruhe, Frankfurt/Main, Wien, New York, Paris, Weimar und Zürich. Seit 2001 ist Sloterdijk Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe sowie dort Professor für Philosophie und Ästhetik. Von 2002 bis 2012 moderierte er zusammen mit Rüdiger Safranski die Gesprächssendung "Das Philosophische Quartett" im ZDF.

    Ostap Slyvynsky

    Ostap Slyvynsky wurde 1978 in Lemberg in der Westukraine geboren. Er studierte am Institut für Slawistik an der Universität von Lemberg, wo er 2007 mit einer Arbeit zum Phänomen der Stille in der Literatur promovierte. Dafür untersuchte er u.a. exemplarische Prosatexte bulgarischer Autoren der sechziger bis neunziger Jahre. Bisher veröffentlichte Slyvynsky vier Gedichtbände: "Schertvoprinoschennja velykoi ryby" (1998; Ü: Das Opfer des großen Fisches), "Poludneva linija" (2004; Ü: Mittagslinie), "Mjatsch u pitmi" (2008; Ü: Ball in der Dunkelheit) und zuletzt "Ruchomy ogien'" (2009; Ü: Lauffeuer). Für das internationale Projekt "Letters to Mi?osz" verfasste er 2011 den Essay "Ljudina u miszi vignannja" (Ü: Menschen am Ort der Vertreibung). Er ist Mitherausgeber der polnisch-deutsch-ukrainischen Literaturzeitschrift "Radar" sowie einer Anthologie zeitgenössischer ukrainischer und belarussischer Literatur. Zudem schreibt er für diverse Magazine, ist Dozent an der Universität Lemberg und wirkt an interdisziplinären Kunstprojekten mit. 2006 und 2007 organisierte er außerdem das Internationale Literaturfestival in Lemberg. Für sein dichterisches Schaffen wurde Ostap Slyvynsky mehrfach prämiert: Er gewann 1997 den Bohdan-Ihor-Antonych-Literaturpreis, 2000 den Smoloskyp-Preis und wurde 2009 mit dem Hubert-Burda-Preis für junge Lyrik ausgezeichnet. 2007 war er Gaststipendiat des Literarischen Colloquiums Berlin und 2011 Writer in Residence im quartier21/MQ in Wien. Ostap Slyvynsky lebt in Lemberg.

    Adam Soboczynski

    Adam Soboczynski wurde 1975 im polnischen Torun geboren und promovierte über Heinrich von Kleist. Nach einer längeren Zwischenstation im Rheinland hat es ihn vor ein paar Jahren wieder in den Osten, nach Berlin, verschlagen. Seit 2004 arbeitet er für die Zeit, wo er heute das Ressort Literatur im Feuilleton leitet.

    Flavio Soriga

    Flavio Soriga wurde 1975 in Uta, einem kleinen Dorf auf Sardinien, Italien, geboren. Er studierte Journalistik und Medientechnik in Rom und Madrid und leitete Fernsehprogramme für regionale sardinische Sender. Für seinen Debütroman "Diavoli di Nuraiò" (Die Teufel von Nuraiò) erhielt er 2000 den Italo-Calvino-Preis. 2002 veröffentlichte er seinen zweiten Roman "Neropioggia" (Der schwarze Regen, 2007), der mit dem Premio Grazia Deledda ausgezeichnet wurde. Soriga arbeitet für die Tageszeitung "La Nuova Sardegna" sowie für verschiedene Zeitschriften und ist künstlerischer Leiter des Lyrikfestivals Settembre dei Poeti von Seneghe. Soriga lebt in Cagliari, Bologna und London.

    Matthias Spielkamp

    Matthias Spielkamp ist Publizist und Projektleiter bei iRights.info - Urheberrecht in der digitalen Welt

    Tilman Spreckelsen

    Tilman Spreckelsen, geboren 1967 in Kronberg, studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg, 1998 Promotion mit einer Arbeit zu Androiden im Werk Karl Immermanns. Seit Mai 2001 ist er Redakteur der FAZ bzw. FAS. 2012 erhielt er den „Volkacher Taler“ der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur. Sein Roman „Das Nordseegrab“ wurde 2014 mit dem Theodor-Storm-Preis der Stadt Husum ausgezeichnet. 2016 war er erster Träger der Grimm-Bürgerdozentur der Goethe-Universität Frankfurt und der Stadt Hanau. Im Herbst 2018 erhielt er den georgischen „Saba“-Literaturpreis.

    Marco Stahlhut

    Marco Stahlhut arbeitet seit 2014 in Indonesien. Er schreibt unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung über Islam und Kultur in Südostasien. Weitere Veröffentlichungen unter anderem in der Zeit und anderen Medien. Er studierte Vergleichende Literaturwissenschaft bei W.G. Sebald an der University of East Anglia.