Nina Sabo, 1995 in Düsseldorf geboren, studierte Germanistik und Philosophie in Köln und Deutsch als Fremdsprache/Kulturvermittlung in Berlin.
Angela Schader, geboren 1957 in Zürich, studierte Anglistik, Germanistik und Literaturkritik. Sie war bis Ende 2020 zunächst als freie Autorin, dann als Literaturkritikerin und Mitarbeiterin der Feuilleton-Redaktion bei der
Neuen Zürcher Zeitung tätig. Für den Perlentaucher schreibt sie regelmäßig
"Vorworte" zu Neuerscheinungen.
Marina Scharlaj ist Kulturwissenschaftlerin, Slavistin, Sprachwissenschaftlerin (TU Dresden). Herausgeberin des Bandes "Language and Power in Discourses of Conflict" (2020).
Wolfgang Schäuble ist Präsident des Deutschen Bundestags.
Denis Scheck, geboren 1964 in Stuttgart, lebt heute in Köln. Als literarischer Übersetzer und Herausgeber engagierte er sich für Autoren wie Michael Chabon, William Gaddis und David Foster Wallace, Antje Strubel und Judith Schalansky. Lange arbeitete er als Literaturkritiker im Radio, heute ist er Moderator der Fernsehsendungen „Lesenswert“ im SWR und „Druckfrisch“ in der ARD.
Norbert Scheuer, 1951 im rheinland-pfälzischen Prüm in der Westeifel geboren, machte eine Lehre als Elektriker und studierte dann physikalische Technik in Iserlohn und Philosophie an der Universität Dortmund. 1993 erschien sein Erzählband "Der Hahnenkönig", 1997 sein Gedichtband "Ein Echo von allem", 1999 sein Roman "Der Steinesammler" und 2003 der Roman "Flußabwärts". Norbert Scheuer erhielt mehrere Literaturpreise. Neben seiner Tätigkeit als Autor arbeitet er als Systemprogrammierer. Scheuer lebt in Keldenich/Kall in der Nordeifel.
Rolf Schieder, geboren 1953 in Coburg, studierte Evangelische Theologie in Neuendettelsau, Göttingen und München, wo er auch promovierte und sich habilitierte. Nach einem einjährigen Training am Central Islip Psychiatric Center auf Long Island arbeitete er einige Jahre als Klinikseelsorger. Schieder war von 1994 bis 2002 Professor für Religionspädagogik und Religionsdidaktik an der Universität Koblenz-Landau, seitdem er lehrt Praktische Theologie und Religionspädagogik an der Humboldt Universität in Berlin.
Michail Schischkin, 1961 in Moskau geboren, studierte Germanistik und Anglistik und arbeitete als Journalist, Lehrer, Übersetzer. 1995 übersiedelte er in die Schweiz und arbeitete dort neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit als Dolmetscher und Lehrer. Außerdem erstellte er einen literarisch-historischen Reiseführer über "Die russische Schweiz" (2003; dt. 2003). Seine erste Publikation war die Erzählung "Uroki kalligrafii" (1993, Ü: Die Kalligrafiestunde) in der Zeitschrift "Znamja" (Ü: Banner). Im selben Jahr erschien in "Znamja" auch sein erster Roman "Vsech ožidaet no?'" (Ü: Die Nacht erwartet alle), für den er den Preis der Zeitschrift für das beste literarische Debüt erhielt. Es folgten die Romane "Vzjatie Izmaila" (1999, Ü: Die Eroberung von Ismail) und "Venerin volos" (2005, dt. "Venushaar", 2011), der in einer Adaption im Moskauer Theater "Masterskaja Petr Fomenko" inszeniert wurde. Schischkin wurde mit allen wichtigen russischen Literaturpreisen und für "Venushaar" mit dem Internationalen Literaturpreis 2011 geehrt und lebt heute abwechselnd in der Schweiz und in Moskau.
Karl Schlögel (* 7. März 1948 in Hawangen/Allgäu), Professor emeritus, ist ein deutscher Osteuropahistoriker und Publizist, mit den Arbeitsschwerpunkten Geschichte der russischen Moderne und des Stalinismus, Russische Diaspora und Dissidentenbewegung, Kulturgeschichte osteuropäischer Städte, theoretische Probleme historischer Narration.
Hans-Jörg Schmidt (Jahrgang 1953) lebt sei 1990 in Prag und arbeitet dort als freier Journalist über Tschechien und die Slowakei für deutschsprachige Medien,
Marie Schmidt, geboren 1983 in München, studierte Komparatistik, Europäische Ethnologie und Interkulturelle Kommunikation an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Sie war vier JahreRedakteurin bei der Zeit, bevor sie zur SZ wechselte, wo sie seit 2018 Literaturredakteurin ist.