Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Terror - 6 Artikel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2016 Kiyoshi Kurosawa schmiedet virtuos völlig harmlose Bilder zu Folterwerkzeugen um. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2016 Hedi, ein junger Peugot-Vertreter, lernt kurz vor der Heirat das Glück der Freiheit im postrevolutionären Tunesien kennen. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2015 Kurz nach dem Sechstagekrieg erzählen "Censured Voices" israelischer Soldaten, warum dieser Krieg nur scheinbar leicht gewonnen war. Eine Dokumentation von Mor Loushy. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2013
Mit Holz kann man gut arbeiten, auch als Filmemacher. Bäume werden gefällt und zersägt, Bretter gestapelt und gehobelt, mitunter fallen Späne, mal fängt man sich einen Splitter ein, mal kracht die ganze Chose zusammen. Und wenn das Holz erst einmal Feuer gefangen hat, brennt es natürlich wunderbar. Angesichts dieser symbolischen Qualitäten ist es kein Wunder, dass sich Thanos Anastopoulos für seine Parabel auf die griechische Krise "Die Tochter" ein Holzdepot als Ort der Handlung ausgesucht hat. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2010
So abspannhaft nüchtern ist noch selten ein Vorspann über die Anfangsbilder eines Spielfilms getickert. Die Bilder, über die die Schriftzeichen laufen, sind Dokumentaraufnahmen von Kämpfen und Zerstörungen aus dem Zweiten Weltkrieg, allerdings nachträglich mit Kriegskampfkrach und Kriegsfeuerlärm synchronisiert. Vom Dokumentarfilmkriegsfeuerlärm schneidet in einer Art trockenem Match Cut Koji Wakamatsu dann hinüber ins Spielfilmbild. Man sieht: eine Vergewaltigung hinter mit billigem Digitaleffekt in die Bilder kopiertem Feuer. Der Effekt und das Geschehen gehen eine Verbindung ein, aber sie ist sichtlich künstlich. In diesem extrem sachlich dissoziierten Dokumentarbild-Spielfilmübergang setzt Koji Wakamatsu die Parameter, an die er sich fortan konsequent hält. Von Ekkehard Knörer
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2010 Am gnadenlosesten schnappen immer die Fallen zu, in die man sehenden Auges lief.
Polanski ist der Filmemacher der bösen Ahnung, einer uranfänglichen Unbehaglichkeit, aus der man wie im Alptraum nicht zurück kann.
Noch bevor irgendetwas passiert ist, spürt der amerikanische Arzt Richard Walker in "Frantic", dass Paris ihn nicht willkommen heißt. Von Thierry Chervel