Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Japan - 24 Artikel - Seite 1 von 2
Außer Atem: Das Berlinale Blog 29.02.2020
Lange Filme haben auf der Berlinale natürlich von jeher Tradition, aber der erste Festivaljahrgang von Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek ist vielleicht doch noch ein bisschen mehr eine Berlinale der langen Kinotage. 200 Minuten "Malmkrog", 250 Minuten mit Hillary Clinton, sechs plus zweieinhalb Stunden "DAU". Und dann ist da noch dieser Film mit dem langen Titel, der formatsprengendste Beitrag zur ohnehin formatsprengenden (und famos kuratierten) neuen Sektion Encounters, die dem in diesem Jahr ebenfalls starken Wettbewerb noch einmal den Rang abläuft. Von Jochen Werner
Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2018 Die Spiele sind eröffnet: Die Kritiker jubeln - mit wenigen Ausnahmen - über Wes Andersons Animationsfilm "Isle of Dogs". Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2017 Der japanische Regisseur Sabu, eigentlich Hiroyuki Tanaka, erzählt in "Mr. Long" ein Gangster-Drama in fünf Akten. Während Long die Tage zählt, um von Yokohama das Schiff zurück nach Taiwan zu nehmen, muss Lily fürchten, dass der Dealer wieder auftaucht, der sie überhaupt erst angefixt hatte... Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 18.02.2016 Kein Geld, keine Crew? Eine Reihe mit japanischen Independentfilmen der achtziger Jahre setzt ein ergreifendes Denkmal für alle Loser dieser Welt. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2016 Kiyoshi Kurosawa schmiedet virtuos völlig harmlose Bilder zu Folterwerkzeugen um. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2015 Vom fechtenden Piraten zum singenden Schneewittchen zur Paso Doble tanzenden Göttin zu den gelbgestreiften blauen Hosen der Kavallerie und wieder zurück: Die Retrospektive "Glorious Technicolor" zeigt, wie der Farbfilm erwachsen wurde. Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2015 Wim Wenders ist ein mutiger Regisseur. Was nervt an ihm, ist auch gut. Er nimmt sich Zeit und Raum. Die Berlinale-Hommage bietet Gelegenheit, einige seiner wichtigsten Filme in neuen Kopien wiederzusehen.
Von Thierry Chervel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 06.02.2014 "Aesthetics of Shadow" lautet der Titel der diesjährigen Berlinale-Retrospektive, die ästhetische Wechselwirkungen vor allem jener Filmen nachzeichnet, die in Japan, den USA und in Deutschland zwischen den Jahren 1915-1950 produziert wurden. Von Friederike Horstmann
Außer Atem: Das Berlinale Blog 06.02.2014 Das Forum zeigt in einer Hommage drei Filme von Noboru Nakamura, der zwischen 1951 und 1964 den Wandel und die Modernisierung Japans untersuchte. Die ersten beiden Filme sind s/w gedrehte Alltagsfilme, der letzte zeigt in farbenprächtigem Cinemascope Verführung und Ausbeutung der Warenwelt.
Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2013
Yoichi sitzt am Fenster, im ersten Stock des Hauses, den Rücken der Kamera zugewandt und blickt durch ein Fernglas nach draußen. Und gleichzeitig, sagt der Voice Over, auf die Vergangenheit, auf sein vier Jahre jüngeres Ich, das noch nicht war, was er jetzt ist: ein Fischverkäufer, wie der Vater vor ihm, Ernährer einer kleinen Familie, die Dank ihm gerade einmal so über die Runden kommt. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2013
Ende letzten Jahres starb Koji Wakamatsu, Exploitationfilmer und politischer Aktivist, Anfang dieses Jahres, vor wenigen Wochen erst, starb auch Nagisa Oshima, Kino-Revolutionär und eine der zentralen Figuren in der japanischen Öffentlichkeit der letzten dreißig Jahre. Das japanische Independentkino hat innerhalb weniger Monate zwei seiner zentrale Figuren verloren, zwei, die wie niemand sonst für eine radikal avantgardistische Position einstanden, die keinen Unterschied machte zwischen Politik und Ästhetik. Zwei, für die filmästhetisches Aufbegehren (Oshima: "My hatred for Japanese cinema includes absolutely all of it") nie zu trennen war von einer gesellschaftspolitischen Positionierung. Was bleibt von diesem Erbe? Es ist sicher nicht ganz fair, einen Film wie "Cold Bloom" von Atsushi Funahashi an diesen beiden Heroen des politischen Independentkinos zu messen und damit an Ansprüchen, die nie die seinen waren. Aber man darf sich doch fragen, warum das Internationale Forum des jungen Films ausgerechnet ein derart reaktionäres Machwerk für würdig befindet, den Status quo des japanischen Independentkinos mitzudefinieren. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2013
Die Würdigung japanischer Studioregisseure zählt zu den in den vergangenen Jahren am meisten liebgewonnenen, jüngeren Traditionen der Berlinale, respektive des Forums. Will einen aus dem Festivalprogramm womöglich auch sonst nichts anspringen - auf die japanische Hommage im Forum ist stets Verlass. Von Thomas Groh