Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: England - 7 Artikel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2015 Patricio Guzmán erzählt von den Ureinwohnern Patagoniens, die erst von den Kolonialherren und dann von Pinochet massakriert wurden.
Von Nikolaus Perneczky
Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2015 Vom fechtenden Piraten zum singenden Schneewittchen zur Paso Doble tanzenden Göttin zu den gelbgestreiften blauen Hosen der Kavallerie und wieder zurück: Die Retrospektive "Glorious Technicolor" zeigt, wie der Farbfilm erwachsen wurde. Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2015 Oben Hollywood, schöne Herzogiana drunter - Werner Herzogs Wettbewerbsbeitrag "The Queen of the Desert" mit Nicole Kidman spielt die Exotismuskarte aus, lässt Dromedaren und Geiern ihren ganz großen Auftritt.
Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2014 Jehane Noujaim hat drei Jahre lang vier junge ägyptische Aktivisten mit der Kamera begleitet. Aber ob sie die Revolution oder nur die Medienrevolution gewinnen, ist noch nicht abgemacht.
Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2013
Natürlich hat niemand einen solch zärtlichen Blick auf die britischen Arbeiter wie Ken Loach, aber bei Sam Watts übertrifft sich Loach selbst. In wunderbarstem Arbeiterklasse-Akzent lässt er diesen 90-jährigen Mann erzählen, wie er in den dreißiger Jahren mit seinen sieben Geschwistern in einem Slum in Liverpool aufwuchs, wie er mit vier Brüder in einem Bett voller Ungeziefer schlief. Immer wieder starben Geschwister von ihm an Hunger, Kälte oder Krankheit. Mit etwas über 20 Jahren las Watts sein erstes Buch, "The Ragged-Trousered Philanthropists", die Bibel der Arbeiterklasse, und er begriff, dass England gar kein armes Land ist, sondern das größte Empire der Welt, ein Land voller Reichtum, der nur anders verteilt werden müsste. Klar war Sam Watts dabei, als Labour sich 1945 daran machte, das Land umzukrempeln. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2012
Good girls go to heaven, bad girls kommen ins Irrenhaus. Zumindest heißt ein alter Konservativer Margaret Thatcher (Meryl Streep) entsprechend willkommen, als sie erstmals Abgeordnete das Parlament betritt: "Welcome to the madhouse!" Repräsentative Demokratie als Nervenanstalt: Es wird geschrien, gekreischt, gestampft, geklopft. Und spätestens mit Thatchers Regierungsantritt 1979 als Premierministerin scheint das Land ringsum ohnehin in Flammen aufzugehen, während Punks defätistisch ihre Liebe zur 'Eisernen Lady' bekunden. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2012
"Manchmal muss man einen Film eben etwas anders verpacken, um seine Botschaft an den Mann zu bringen", sagt Billy Bob Thornton in der Pressekonferenz zu seinem Wettbewerbsbeitrag "Jayne Mansfield's Car" und weiter: "Man könnte zwar einen Film gegen Krieg drehen und diesen dann "Anti-War" nennen, dann schauen ihn aber eben auch nur jene, die eh schon gegen Krieg sind." Von Thomas Groh