Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Anderson, Wes - 13 Artikel - Seite 1 von 2
Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2018
Als Wes Anderson vor vier Jahren mit seinem "Grand Hotel Budapest" die Berlinale eröffnete, bestäubte er das Festival mit Sternenstaub wie ein Zuckerbäcker die Geburtstagstorte. Selten herrschte so heitere Stimmung am Potsdamer Platz. Das dürfte ihm diesmal nicht so leicht gelingen. Die Zeiten sind andere. Und auch Andersons neuer Film "Isle of Dogs" ist politischer, düsterer, sein Humor grimmiger, die Welt dystopischer. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2014 Die Jury hat die Preise vergeben: Der Goldene Bär geht an "Bai Ri Yan Huo" ("Black Coal, Thin Ice") von Diao Yinan. Die wichtigsten Bären mit Links zu den Artikeln der Perlentaucher-Kritiken.
Außer Atem: Das Berlinale Blog 06.02.2014 Wes Andersons Berlinale-Eröffnungsfilm "The Grand Hotel Budapest" zeigt nicht nur einen amüsanten Ringelreihen berühmter Schauspieler, seine zwanghafte Symmetrie hat auch etwas wirklich Tröstliches, bedenkt man das Ende.
Von Elena Meilicke
Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2014 Nach einer kurzen Aufbruchsphase ist die Berlinale künstlerisch schon wieder in der Defensive. Die Sektionen sind homogenisiert und taugen nicht mehr zur Orientierung des Zuschauers. Für Überraschungen ist die Berlinale dennoch immer gut. Selbst knallharte Traditionalisten - wie unser Autor - werden fündig. Wer sich ab morgen unter gut 400 Filmen nicht entscheiden kann, dem bleibt immer noch die wunderbare Retrospektive. Ein Blick ins Programm von Lukas Foerster
Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2010
Ein Filmfestival von der Größe der Berlinale ist immer vieles auf einmal. Ein Wirtschaftsunternehmen zuerst, das auf die Gunst von staatlichen Geldgebern und privaten Sponsoren angewiesen und von beiden darum zu einem gewissen Grad abhängig ist. Den Gönnern hat es etwas zu bieten, ein Renommee, das sich Stars auf roten Teppichen sehr viel eher als großer Filmkunst verdankt. Ein A-Festival wie die Berlinale ist zugleich ein Ereignis, auf das die machtvollen Interessen der nationalen Filmproduktion starken Druck ausüben. Man will eine Leistungsschau des im eigenen Land produzierten Kinos, also möglichst viele "eigene" Filme im Wettbewerb. Die Granden der Industrie, die in Deutschland gar keine, sondern ein stark fernsehgestützter Subventionsbetrieb ist, sitzen dem Festivalleiter unweigerlich im Genick. Dazu kommt ein längst globalisierter Verkaufsbetrieb mit den Filmverkäufern als einflussreichen Figuren, die jedes Festival in die Knie zwingen könnten, das sich den in Euro und Cent artikulierten Absichten allzu deutlich verweigert. Damit ist nicht der separat stattfindende Markt angesprochen, sondern insbesondere der Wettbewerb als Börse, die Aufmerksamkeitswerte handelt. Von Ekkehard Knörer
Außer Atem: Das Berlinale Blog 19.02.2005 2005 wird als flauer Jahrgang in die Geschichte der Berlinale eingehen. Programmatische Ahnungslosigkeit in Sachen Ästhetik, wenig Hollywoodstars und dürftige Autorenfilme. Wer konnte die Sache gerade noch mal retten? Die Chinesen! Ein Abschlussbericht. Und alle Bären auf einen Blick: Der Goldene Bär geht an "U-Carmen eKhayelitsha" von Mark Dornford-Mays. Von Ekkehard Knörer
Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2005 Es zeugt sich fort in Wes Andersons "The Life Aquatic With Steve Zissou". Der Film "Lost Children" steigt in die finsterste Hölle der Gegenwart - die Welt der Kindersoldaten in Uganda. Heute Abend findet in der Berliner Böll-Stiftung eine Podiumsdiskussion zu dem Film statt. "Fateless", Lajo Koltais Verfilmung von Imre Kertesz' "Roman eines Schicksallosen", ist ein Desaster. "Yan Mo - Before the Flood" dokumentiert nüchtern den Untergang der alten Stadt Fengjie, die einem Staudamm geopfert wird. In "Tickets" begleiten Ermanno Olmi, Abbas Kiarostami und Ken Loach ihre Helden auf dem Weg nach Rom.
Eine Liste aller besprochenen Berlinalefilme finden Sie hier. Von Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2005 Hier finden Sie eine Liste aller bei uns besprochenen Berlinalefilme.
Außer Atem: Das Berlinale Blog 10.02.2005 Heute abend ist es soweit: ein rundum zufriedener, Fröhlichkeit verbreitender Dieter Kosslick geleitet Kristin Scott-Thomas und Joseph Fiennes zum Eröffnungsfilm der Berlinale: Regis Wargniers "Man to Man". Nicht unbedingt der beste Film im Programm, aber es gibt ja noch sooo viele andere. Wir berichten wie immer täglich. Hier erst mal eine Vorschau. Von Ekkehard Knörer
Außer Atem: Das Berlinale Blog 17.02.2002 Man wird nicht sagen können, dass der Jahrgang 2002 herausragend war, ein wirkliches Meisterwerk gab es, im Wettbewerb jedenfalls, nicht zu sehen. Dazu passt, dass der Goldene Bär diesmal geteilt wurde. Eine wunderbare Entscheidung, die gewiss nicht auf einhellige Zustimmung stoßen wird, ist der Goldene Bär für Hayao Miyazakis "Spirited Away". Von Ekkehard Knörer, Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2002 Universale Werte: "War and Peace" von Anand Patwardhan. Framing Reality: Die Theorie-Begleitkonferenz zur Berlinale. Luftwurzeln: "Piedras" von Ramon Salazars. Schwindlig in Rom: Carola Spadonis "Drehungen". Von Sascha Josuweit, Ekkehard Knörer, Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2002 Warum haben Sie nicht gelacht? Claude Lanzmanns Dokumentarfilm "Sobibor" (Forun). Kalt und bunt: Wes Andersons "The Royal Tenenbaums". An den Rändern der Bilder: "Chen Mo und Meiting" von Liu Hao. Von Thekla Dannenberg, Sascha Josuweit, Ekkehard Knörer