Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Jeans - 9 Artikel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2016 Ausgerechnet im "Silent Green" diskutierten internationale Filmkritiker die Misere des deutschen Films. Ist er zu deutsch oder nicht deutsch genug? Ist er zu kalt und starr? Nein, er ist überfinanziert. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 05.02.2015 Wim Wenders ist ein mutiger Regisseur. Was nervt an ihm, ist auch gut. Er nimmt sich Zeit und Raum. Die Berlinale-Hommage bietet Gelegenheit, einige seiner wichtigsten Filme in neuen Kopien wiederzusehen.
Von Thierry Chervel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2014 Zurichtung des rebellischen Geistes oder liebevolle Einbläuung moralischer Richtlinien? Das ist die Frage in Jean-François Caissys Doku über eine Schule in der kanadischen Provinz. Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 07.02.2014 Rachid Bouchareb hat mit "La voie de l'ennemi" einen alten französischen Thriller, José Giovannis "Endstation Schafott" neu verfilmt. Der Unterschied: wo Alain Delon kämpfte, muss Forest Whitaker beten.
Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2013
Wenn in Bruno Dumonts "Camille Claudel, 1915" plötzlich ein Auto vorfährt, erschrickt man eine Sekunde über diesen Misston: Natürlich sind Autos im Jahr 1915 keine Neuheit mehr, doch bricht mit dem Auto jäh eine Ahnung der Außenwelt und der Moderne in diese bis dahin zugemauerte Welt, in der schon ein Salon im Stil des 19. Jahrhunderts wie ein Zugeständnis an den Zeitenlauf wirkt, dass man sich halb im Schock dazu zwingen muss, sich zu erinnern, dass dieser Film im frühen 20. Jahrhundert spielt. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2013
Claude Lanzmann Von Nikolaus Perneczky
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2011
Im Anfang steht da licht. Auf schwarzer Leinwand erscheint aus dem Nichts dieses Wort. Weitere dann: ton, schnitt, regie und so weiter. Die Credit-Sequenz wie ein Saal, der sich nach und nach füllt. Dann kann es losgehen. Von Ekkehard Knörer
Außer Atem: Das Berlinale Blog 19.02.2010 Mit einem Standbild beginnt der Film: ein dunkles, statueskes Etwas in einem Zimmer. Sobald sich das Bild in Bewegung setzt, wird das Etwas zu Jean-Pierre Leaud. Der Pullover, den er sich gerade über den Kopf zieht, hat ihn im Standbild enthumanisiert. Jetzt ist Leaud Mensch geworden, schick angezogen und bereit, loszulegen. Er zögert nicht, wie überhaupt der Film nie auch nur einen Moment zögert. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 17.02.2010 Kein Grand Hotel, aber ein Ex-Motel Abgrund ist das Altersheim, das Jean-Claude Caissy in seinem Dokumentarfilmdebüt "La Belle Visite" porträtiert. Der Abgrund, an dem es steht, ist so tief nicht, der Blick, den man hat, geht sehr großzügig sogar ins Weite, hinaus aufs Meer. Im Sommer können die Bewohner des Heims direkt vor ihrer Tür sitzen, die Sonne im Gesicht, nichts als den Ozean zwischen sich und dem, was hinterm Horizont kommt. Im Film ist allerdings das Wetter die meiste Zeit schlecht. Und so richtig Augen für Naturschönheiten haben die hier lebenden Menschen, dies der Eindruck, den Caissys Film vermittelt, ohnehin nicht. Von Ekkehard Knörer