Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Petzold, Christian, Erscheinungsdatum: bis - 6 Artikel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 18.02.2012
Goldener Bär für den besten Film: die Brüder Taviani für "Cäsar muss sterben" Von Anja Seeliger
Außer Atem: Das Berlinale Blog 18.02.2012 Die Berlinale ist auch 2012 ein Gemischtwarenladen, dessen Ausdifferenzierungen allen möglichen Prinzipien gehorchen, aber sicher keinen kuratorischen. Die angesagtesten Auteurs der Gegenwart warten (mit wenigen Ausnahmen) auch weiterhin auf Cannes. Und wer seismographisch den neuen, noch im Entstehen begriffenen Strömungen des Weltkinos nachspüren will, ist auch weiterhin in Venedig oder Rotterdam besser aufgehoben. All dies - immer wieder kritisiert, im Perlentaucher in den letzten Jahren von Ekkehard Knörer - gilt zwar immer noch. Dennoch kommt es mir im Rückblick so vor, als habe ich in den letzten zehn Tagen mehr interessante, richtungsweisende Filme gesehen, als auf den letzten zwei, drei Berlinalen zusammen. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2012
Es sieht so aus, als sei 2012 die Berlinale, die die DDR, zumindest filmisch gesehen, in ein neues Licht rückt. Zuerst präsentierte Christian Petzold seinen neuen Film "Barbara" im Wettbewerb - "Ich wollte, dass die DDR Farbe hat", so Petzold in der taz - und jetzt läuft in der Perspektive Deutsches Kino "This Ain't California" über die Skaterszene im Ostberlin der 80er Jahre. Von Elena Meilicke
Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2012
Am Anfang sitzt Rie abgeschlafft in dem kleinen Cafe, das ihre Mutter betreibt, den Kopf flach auf die Theke gelegt. Sie wird bald Besuch bekommen von ihrem Bruder Sonho, den sie seit Jahren nicht gesehen hat. Sie wartet, was kommt, aber ist doch schon gezeichnet von Wunden aus der Vergangenheit, die durch nichts wieder heilen werden. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2012
"At last, I am free - I can hardly see in front of me!", singen Chic über die präzise gesetzte Schwarzblende, mit der Christian Petzold seinen neuen Film "Barbara" enden lässt.
Ein Auftakt übertönt das Schwarz, ein Knoten, auf den "Barbara" kontinuierlich hingearbeitet hat, ist mit einem Mal gelöst - der Film, der zwar unweit der Meeresküste spielt, doch eigentlich ein Gefängnis beschreibt, öffnet sich schlagartig zu der weltumarmenden Weite, die nur der Soul der 70er Jahre auf diese Weise in Klang gegossen hat. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 08.02.2012 Benoit Jacquot, Brillante Mendoza, Miguel Gomes, Ursula Meier Von Lukas Foerster