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Martin Walser

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3 Bücher von insgesamt 52

Martin Walser: Mädchenleben. oder Die Heiligsprechung. Legende

Cover
Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2019
ISBN 9783498001964, Gebunden, 96 Seiten, 20.00 EUR
[…] Für alle Walser-Leser ein Fest des Wiedersehens: Schon in seinen Tagebüchern von 1961 finden sich Eintragungen zu "Mädchenleben", und nun, fast sechzig Jahre später, hat er das dort…

Karlheinz Braun: Herzstücke. Leben mit Autoren

Cover
Schöffling und Co. Verlag, Frankfurt am Main 2019
ISBN 9783895612541, Gebunden, 680 Seiten, 32.00 EUR
[…] Von der Frankfurter 'neuen bühne' mit ihren Uraufführungen von Günter Grass bis Nelly Sachs ging er 1959 in den Suhrkamp Verlag, wo er den Theaterverlag aufbaute: von Max Frisch, Peter…

Hans Christoph Buch: Tunnel über der Spree. Traumpfade der Literatur

Cover
Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 2019
ISBN 9783627002626, Gebunden, 200 Seiten, 20.00 EUR
[…] Literaturbetrieb fort. Erzählungen und Essays, Porträts und Vignetten ergänzen einander zu einer Gemäldegalerie, in der H. C. Buch Wegbereiter und Weggefährten Revue passieren lässt:…
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Kein Gefühl ohne Anlass

Vom Nachttisch geräumt 04.04.2018 […] Martin Walser ist 91 Jahre alt. Er schreibt heute eher noch mehr als früher. Er schreibt noch freier, noch selbstverständlicher. Als er im Jahre 2004 von Suhrkamp zu Rowohlt wechselte, da gab es Stimmen, die meinten, von dem alten Mann sei eh nicht mehr viel zu erwarten. Denen hat er es gezeigt. Es erschienen die Tagebücher und die viel angefeindete "Angstblüte", das von den Feuilletons bejubelte […] wenn die Blicke einander begegnen, der eigene inzwischen so verblasst ist, dass die Jugend ihn für bereits erloschen hält. Schauen wir uns Justus Mall an. So einen bekommen wir selten zu sehen. Martin Walser: Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte, Rowohlt, Reinbek 2018, 107 Seiten, 18 Euro […] Von Arno Widmann

Der Puppenspieler von Wasserburg

Vom Nachttisch geräumt 19.03.2018 […] "Ein Gespräch" ist der Untertitel des Buches. Es wird so getan, als würden Gespräche wiedergegeben, die der neunzigjährige Martin Walser mit seinem fünfzigjährigen Sohn Jakob Augstein geführt hat. Vielleicht verhält es sich wirklich so. Aber es drängt sich doch der Eindruck auf, dass der alte Hexenmeister es wieder einmal geschafft hat, einen dicken Brocken hinzulegen, eine faszinierende Lebensgeschichte […] dass ich erfahrungsgesättigt bin." Das ist der Schlusssatz dieses Kapitels. Augsteins Frage ist der Knopf, auf den der Autor Walser drückt, um eine fertige Pointe loszuwerden, die er seiner Figur Martin Walser in den Mund legt. Wir sehen einem Dramatiker bei der Arbeit zu, wie er Szenen kreiert, in denen seine Figuren auf Ideen, auf Formulierungen kommen. Die in Wahrheit natürlich nicht in diesen Situationen […] gar seit siebzig Jahren macht und immer noch machen kann, dann liegt der Hauptspaß nicht mehr in der Erzeugung der Illusion, sondern darin, ihre Fabrikation zu zeigen, ohne ihr Abbruch zu tun. Martin Walser, Jakob Augstein: "Das Leben wortwörtlich - Ein Gespräch", Rowohlt, Reinbek 2017, 352 Seiten, 19,95 Euro. […] Von Arno Widmann

Bis das Bild quasi neu erscheint

Maluma und Takete 17.12.2014 […] Spinnerverlag, sondern bei Rowohlt: das eine die gemeinsame Autobiografie von Wolfgang und Helene Beltracchi, das andere deren Briefwechsel innerhalb eines Kölner Gefängnisses, mit einem Blurb von Martin Walser, der darin "die Geburt der Literatur aus dem Geist der Einsamkeit" erblickt. Die Beltracchis waren oder sind Kunstfälscher- und hehler von Beruf. Nun ist das Horten von Originalen und das Handeln […] Von Ulf Erdmann Ziegler
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