Stichwort-Übersicht

Religionen

Insgesamt 40 Einträge in 3 Kategorien

3 Bücher von insgesamt 18

Tim Crane: Die Bedeutung des Glaubens. Religion aus der Sicht eines Atheisten

Cover
Suhrkamp Verlag, Berlin 2019
ISBN 9783518587393, Gebunden, 187 Seiten, 22.00 EUR
[…] sie es halten. Atheisten neigen dazu, Religion als eine Art primitive Kosmologie zu behandeln, und kommen so zu dem Schluss, dass Gläubige irrational, abergläubisch und bigott…

Neil MacGregor: Leben mit den Göttern

Cover
C.H. Beck Verlag, München 2018
ISBN 9783406725418, Gebunden, 542 Seiten, 39.95 EUR
[…] Jahrhundert, ein Kreuz aus Lampedusa - unnachahmlich bringt Neil MacGregor all diese Objekte zum Sprechen. Sein neues Buch nimmt uns mit auf eine unvergessliche Reise durch die Welt…

Thomas Bauer: Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt

Cover
Reclam Verlag, Ditzingen 2018
ISBN 9783150194928, Kartoniert, 104 Seiten, 6.00 EUR
[…] Was haben das Verschwinden von Apfelsorten, das Auftreten von Politikern in Talkshows, religiöser Fundamentalismus und der Kunst- und Musikmarkt miteinander gemeinsam? Überall…
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3 Presseschau-Absätze

9punkt 11.09.2015 […] Schlechte Nachrichten für die Kirchen und Imame hat Primatenforscher Frans de Waal im Gespräch mit Arno Widmann in der FR: "Die Religionen, die uns erzählen, sie hätten der Menschheit die Moral gebracht, sind zwei-, dreitausend Jahre alt. Die Menschheit ist Jahrhunderttausende alt. Wir werden aus den materiellen Relikten, die wir aus jener Zeit haben - Knochen und Faustkeile zum Beispiel - wahrscheinlich […] Vorfahren. Wenn wir aber bei anderen Spezies auf moralisches Verhalten oder doch Ansätze dazu stoßen, dann ist sehr wahrscheinlich, dass unsere Vorfahren vor einer Million Jahren, als es noch keine Religion gab, doch bereits moralische Wesen waren." Weiteres: Cord Riechelmann berichtet für die taz von einem Vortrag des Psychoanalytikers und Neurowissenschaftlers Eric Kandel in Berlin. Dirk Pilz würdigt […]


3 Artikel von insgesamt 19

Kunst war eh nie frei

Redaktionsblog - Im Ententeich 06.05.2015 […] Frankreich und den USA abtun, auch wenn er zurecht noch einmal darauf verwies, dass den USA der kämpferische Antiklerikalismus fremd ist. Sie sind das Land, in denen sich die Benachteiligte immer in religiösen Gemeinschaften zusammengefunden hätten. Von Martin Luther King bis Malcolm X. Und noch Curtis Mayfield habe gesungen: "Move on up." Bude machte klar, dass der Anschlag auf Charlie Hebdo einen […] seine Grammatik der Rechtfertigung, derzufolge Legitimität entweder in einer Ordnung der Bürgerlichkeit (des Staates, der Toleranz), der Tradition (des Hauses, des Erbes) oder der Inspiration (der Religion, der Kunst) gesucht werde. In gegenläufigen Bewegungen nähern sich nun einerseits in der Welt der Toleranz die verschiedenen Communities einander an, man nimmt sich wahr, zeigt Verständnis, während […] könne die Blasphemie vom Staat ahnden lassen, während im vertikalen Islam der Gläubige selbst und direkt zuständig sei. Dass man, wie Frankreich es tut, Blasphemie einfach gar nicht ahndet, weil sich religiöse Dogmen - anders als Menschen - angreifen lassen müssen, stand nicht zur Debatte. Bude räumte immer wieder ein, dass er das alles noch nicht zu Ende gedacht habe, einiges war widersprüchlich an seinem […] Von Thekla Dannenberg

Ein Wald aus Verboten

Redaktionsblog - Im Ententeich 29.01.2015 […] denn garnieren? Baquet wird auch seine falsche Behauptung über den "seit langem geltenden Standard" einlösen müssen. Wenn schon kein Mohammed, dann auch kein Jesus. Von nun werden religiöse Symbole gemieden. Religiöse Minderheiten und andere Identitätspolitiker wenden sich bitte an den Ombudsmann der New York Times. Und jedes Mal wird "dem seit langem geltenden Standard" ein neuer Totempfahl errichtet […] "Linie" haben. In Deutschland stellte sich zwar Mathias Döpfner als Erzkardinal der Meinungsfreiheit hin, aber die Blätter seines Hauses haben zurückgerudert. Die Bild hat offenbar die "Linie", keine religiösen Gefühle zu verletzen. Neu ist, dass auch die Welt, die bei den dänischen Mohammed-Karikaturen noch keine Probleme kannte, diesmal meines Wissens ganz auf Mohammed-Karikaturen von Charlie Hebdo v […] bringt. Eine klar formulierte "Linie" scheint aber gar nicht zu existieren, wie die Huffpo (hier) und Gawker (hier) recherchiert haben. Die Times brachte zuvor sehr wohl drastische Zeichnungen mit religiösem Kontext. Baquets Vorgänger, Bill Keller, bestreitet im übrigen gegenüber der Huffington Post, dass es jemals eine solche klar formulierte Vorgabe gegeben hätte. Er selbst, so Keller, hätte den weinenden […] Von Thierry Chervel

Die Grenzen enger ziehen

Redaktionsblog - Im Ententeich 28.01.2015 […] explizit den von Autoren wie Salman Rushdie und Kenan Malik verfochtenen universalistischen Begriff der Meinungsfreiheit, dem bisher auch westliche Medien anhingen, einzukassieren und durch eine Praxis religiösen Respekts zu ersetzen. Auf seiner Institutswebsite wirft er den "Satanischen Versen" vor, sie hätten sich "aus Leichtfertigkeit moralisch schuldig gemacht". Ähnlich seine Ansicht zu Theo van Gogh: […] Mondals Buch antwortet auf Kenan Maliks Studie "From Fatwa to Djihad", die aus einer dezidiert linken und säkularen Position schildert, wie sich westliche Intellektuelle sich zusehends konservativen religiösen Diskursen fügten, angeblich im Namen des "Respekts". Leute wie Malik, schreibt dagegen Mondal in der Zeitschrift The Conversation, "untergraben die moralische Unterscheidungskraft, auf der Freiheit […] andere als mächtig, die Karikaturen sind somit illegitim. Nebenbei vollziert Zielcke damit die Volte, die in der Intention der Erfinder des Begriffs Islamophobie lag: Er erklärt die Kritik an einer Religion (Zielcke spricht von "Verhöhnung") zum rassistischen Akt. Damit wären wir also wieder in bekannten Gewässern angelangt. Denn seit der Rushdie-Affäre arbeiten westliche Intellektuelle daran, die Schuld […] Von Thierry Chervel
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