Perlentaucher-Autor

Imre Kertesz

Imre Kertesz, geboren 1929 in Budapest, wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald befreit. Sein autobiografischer "Roman eines Schicksallosen", den er Anfang der 70er Jahre abgeschlossen hatte, wurde zunächst von den Verlagen abgelehnt und nach seiner Veröffentlichung 1975 jahrelang ignoriert. Erst nachdem sich die politische Situation in Ungarn geändert hatte, brachte die Neuausgabe dem Autor die lange versagte Anerkennung und schließlich den Nobelpreis für Literatur 2002. Weitere Werke: "Fiasko" (1988), "Kaddisch für ein nicht geborenes Kind" (1989) und "Ich ein anderer" (1997).

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