Perlentaucher Autoren - Seite 2

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von Gabriella Gönczy bis Lars Gustafsson

    Gabriella Gönczy

    Gabriella Gönczy, geboren 1973, studierte in Budapest, Wien und Berlin Neuere Deutsche Literatur; Übersetzerin aus dem Ungarischen, Mitherausgeberin der Berlin-Anthologie der zeitgenössischen ungarischen Literatur, "Berlin, meine Liebe. Schließen Sie bitte die Augen" (Leseprobe). 2003-2004 Assistenz der künstlerischen Leitung von Kulturjahr der Zehn (Berlin). Seit 2004 Mitarbeit bei der Initiative Soul for Europe (Berlin) und bei internationalen Kulturprojekten in Budapest. Seit 2005 Ungarn-Korrespondentin der Magazinrundschau des Perlentauchers und von eurotopics, der europäischen Online-Presseschau der Bundeszentrale für Politische Bildung sowie Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von signandsight.com, dem englischsprachigen Dienst des Perlentauchers.

    Georgi Gospodinov

    Georgi Gospodinov wurde 1968 in Jambol in Bulgarien geboren. Er studierte Bulgarische Philologie in Sofia, redigiert seit 1993 eine Literaturzeitung, ist Kolumnist der Tageszeitung "Dnevnik" und arbeitet am Literaturinstitut der Bulgarischen Akademie der Künste. 1992 debütierte Gospodinov mit dem Lyrikband "Lapidarium", ihm folgte der Lyrikband "Tschereschata na edin narod" (1996; Ü: Der Kirschbaum eines Volkes), der vom Bulgarischen Schriftstellerbund mit dem Preis für das beste Buch des Jahres ausgezeichnet wurde. Auch als Bühnen- und Drehbuchautor (der Kurzfilm "The Ritual" war Teil des Eröffnungsprogramms "Lost and Found" der 55. Internationalen Filmfestspiele Berlin) war Gospodinov erfolgreich. Sein Erzählband "Und andere Geschichten" war auf der Longlist für den Frank O'Connor Award. 2006 gab Gospodinov "As siviach sozialisma: 171 litschni istorii" (Ü: Ich habe im Sozialismus gelebt. 171 persönliche Geschichten) heraus - das Ergebnis eines zweijährigen Internet-Projektes, bei dem die Erfahrungen von Menschen aus der Zeit des Sozialismus gesammelt wurden. Mit "Inventarna kniga na sozialisma" (2006; Ü: Inventurliste des Sozialismus; zusammen mit Yana Genova) - einem Katalog bulgarischer Alltagsgegenstände aus der Zeit zwischen 1956 und 1989 - führte er seine Arbeit auf diesem Gebiet fort. Beide Publikationen gehören in Bulgarien zu den meistdiskutierten und -verkauften Büchern.

    Guido Graf

    Der Literaturwissenschaftler und Journalist Guido Graf unterrichtet an der Universität Hildesheim Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus, hat 2009 Litradio gegründet und und forscht über Soziale Poetik, Sound-Poetik und Social Reading.

    Anatolij Grinvald

    Anatolij Grinvald, geboren 1972 in Semipalatinsk (Kasachstan), reiste 1997 nach Deutschland aus und studierte Slawistik an der Universität Leipzig. Von ihm erschienen die Gedichtbände "Die Stadt aus Tinte" (2003) und "Das Wirkliche" (2005). Anatolij Grinvald ist außerdem als Übersetzer tätig. Er lebt in Leipzig.

    Thomas Groh

    Thomas Groh, geboren 1978, lebt seit 1997 in Berlin, dort Studium der Film-, Kultur-, Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Humboldt und Freien Universität. Seit 2001 freier Filmkritiker für zahlreiche Print- und Online-Publikationen, darunter die Filmzeitschrift Splatting Image, taz, Tagesspiegel und natürlich den Perlentaucher. Seit 2017 Redakteur bei Deutschlandfunk Kultur.

    Lara Grund

    Lara Grund, geboren 1985 in Wiesbaden, studierte Politikwissenschaften an der Freien Universität zu Berlin. 2008 Praktikantin in der Redaktion des Perlentauchers.

    Lars Gustafsson

    Lars Gustafsson ist einer der bekanntesten Schriftsteller Schwedens. Von 1983 bis 2006 lebte Gustafsson in den USA und unterrichtete als Professor für Theoretische Philosophie in Austin/Texas. Heute lebt er in Stockholm.