Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Übersetzer - 5 Artikel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 11.02.2014 Feo Aladags "Zwischen Welten" führt direkt in den Afghanistankrieg. Die Überdramatisierung wird aufgewogen durch den Kinokörper Ronald Zehrfelds und unerwartetere erotische Interessen.
Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 16.02.2011 Die Zweierbeziehung der Liebe, meinte Georg Simmel, bedürfe eines/r Dritten, um in der Abgrenzung zu diesem ihre eigene Identität zu gewinnen.
Im türkischen Wettbewerbsfilm "Our Grand Despair" sieht es für kurze Zeit so aus, als könnte das funktionieren.
Am Ende aber hat der Film die Dritte wieder ausgeschieden, neue Identitäten sind nicht entstanden. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 17.02.2010
"Ich find's schwierig", meint Philip Scheffner in der einzigen Szene, in der er selbst im Bild auftaucht zu einem Freund, einem Antikriegsaktivisten, der gemeinsam mit zwei Mitstreitern vor Gericht steht, weil sie militärisches Gerät der Bundeswehr sabotiert haben sollen. Schwierig findet Scheffner, eine Antwort darauf zu geben, wann und vor allem wie man ein vages oder auch ein sehr spezifisches Unbehagen an den Verhältnissen - in diesem Fall an der Tatsache, dass Deutschland einen Krieg führt und niemand etwas davon wissen zu wollen scheint - in politisches Handeln übersetzen kann. Sein Freund hat diesen Schritt gewagt und sitzt inzwischen nach einem in mancher Hinsicht fragwürdigen Prozess im Gefängnis. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2010
"Howl", der Film, ist natürlich totaler Quatsch, aber er hat ein, zwei Attraktionen.
Quatsch ist er, weil nicht mehr als ein hochgepimpter Fernseh-Schulfilm, kleines ABC der Beat Generation, hipsterköpfiger Breloer. Von Ekkehard Knörer
Außer Atem: Das Berlinale Blog 12.02.2010 Eine Klappe öffnet sich, ein Mann schaut heraus, blickt nach oben. Der Himmel verdunkelt sich. Dunkle Wolken mit Greifzangen an beiden Seiten fliegen auf ihn zu. Er schließt den Verschlag wieder. Mit diesem Mini-Prolog beginnt "Kanikosen", der neue Film des japanischen Regisseurs Hiroyuki Tanaka. Hiroyuki Tanaka aka Sabu, der bis Anfang des Jahrzehnts in schneller Folge eine Serie kleiner, kreativer Genrefilme vorgelegt hatte und durch sie mindestens zum Geheimtipp unter den jungen japanischen Regisseuren avanciert war, hatte vor diesem Film eine kreative Pause eingelegt. Nun ist er zurück, mit einem ziemlich sonderbaren Film. Von Lukas Foerster