Matthias Bath

Matthias Bath wurde 1956 in Berlin-Tempelhof als Kind von Eltern, die zuvor die DDR verlassen hatten, geboren. Nach dem Abitur wurde er Ende 1975 von einem leitenden Funktionär der Jungen Union angesprochen, Menschen bei der Flucht aus der DDR zu helfen. Bei der ersten Fahrt mit drei Flüchtlingen im Kofferraum eines PKW wurden die Beteiligten am 9. April 1976 am DDR-Grenzübergang Marienborn festgenommen. Bath wurde zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt, deren Großteil er in der Strafanstalt Berlin-Rummelsburg absitzen musste. 1979 kehrte er im Wege eines Häftlingsaustauschs nach Berlin (West) zurück. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft ist er seit 1988 als Staatsanwalt im Justizdienst des Landes Berlin tätig. Von 1992 bis 2000 wirkte er an der juristischen Aufarbeitung des DDR-Justizunrechts mit. Seit November 2003 ist er 2. Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.

Matthias Bath: Danebrog gegen Hakenkreuz. Der Widerstand in Dänemark 1940-1945

Cover: Matthias Bath. Danebrog gegen Hakenkreuz - Der Widerstand in Dänemark 1940-1945. Wachholtz Verlag, Neumünster und Hamburg, 2011.
Wachholtz Verlag, Neumünster 2011
"Danebrog gegen Hakenkreuz" gibt einen Überblick über den dänischen Widerstand gegen die deutsche Besatzungsmacht, der aus der Bevölkerung heraus geleistet wurde. Dabei gilt die Aufmerksamkeit des Autors…