Liu Xiaobo

Liu Xiaobo, geboren 1955, wuchs in Changchun in der Volksrepublik China auf. Die Zeit der Kulturrevolution verbrachte er in der Inneren Mongolei. Nach seinem Studium der Literatur wurde er 1988 von der Pädagogischen Universität Peking promoviert. Er beteiligte sich an den Studentenprotesten von 1989, nach deren Niederschlagung er für mehrere Jahre ins Gefängnis und in Umerziehungslager kam. Seine Arbeiten konnte Liu nur im Ausland veröffentlichen. Seit 2003 war er Präsident des Unabhängigen Chinesischen PEN-Zentrums. Im Dezember 2008 wurde Liu wegen der "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt" verhaftet und ein ein Jahr später zu elf Jahren Haft verurteilt. Im Dezember 2010 wurde Liu Xiaobo der Friedensnobelpreis verliehen.

Liu Xiaobo: Ich habe keine Feinde, ich kenne keinen Hass. Ausgewählte Schriften und Gedichte

Cover: Liu Xiaobo. Ich habe keine Feinde, ich kenne keinen Hass - Ausgewählte Schriften und Gedichte. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2011.
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011
Aus dem Chinesischen von Karin Betz und Hans Peter Hoffmann. Herausgegeben von Tienchi Martin-Liao und Liu Xia. Mit einem Vorwort von Vaclav Havel. Liu Xiaobo ist nicht nur der prominenteste Systemkritiker…