Iwan Maiski

Iwan Michailowitsch Maiski, 1884 als Sohn polnischer Juden in in Kirillow geboren, studierte Geschichte in Petersburg und trat 1903 der Sozialdemorkatischen Arbeiterpartei Russlands bei. Nach der  Februarrevolution 1917 schloss er sich den Menschewiki an, 1921 der Kommunistischen partei. Als Botschafter war er vor allem während des Zweiten Weltkriegs in London von Bedeutung. Stalins Geheimpolizei brachte ihn unter dem Verdacht der Spionage immer wieder ins Gefängnis. 1960 wurde er formell rehabilitiert. Er starb 1975 in Moskau.

Iwan Maiski: Die Maiski-Tagebücher. Ein Diplomat im Kampf gegen Hitler. 1932-1943

Cover: Iwan Maiski. Die Maiski-Tagebücher - Ein Diplomat im Kampf gegen Hitler. 1932-1943. C. H. Beck Verlag, München, 2016.
C. H. Beck Verlag, München 2016
Herausgegeben von Gabriel Gorodetsky. Aus dem Englischen von Karl Heinz Siber. 1932 erhielt Iwan Maiski die Ernennung zum sowjetischen Botschafter in London. Früher als andernorts hatte man im Kreml erkannt,…