Helene Berr

Helene Berr wurde 1921 als eines von fünf Kindern einer jüdischen Familie geboren und studierte englische und russische Literatur an der Sorbonne. Sie blieb aufgrund der antisemitischen Gesetzgebung von Vichy ohne Abschluss. Sie engagierte sich als Sozialarbeiterin im Allgemeinen Israelitenverband Frankreichs. Im März 1944 wurde sie nach Auschwitz deportiert. Sie starb 1945 in Bergen-Belsen, kurz vor der Befreiung des Lagers. Eine Hausangestellte rettete das Tagebuch und übergab es nach dem Krieg auf Helenes Wunsch deren Verlobten.

Helene Berr: Pariser Tagebuch. 1942-1944

Cover: Helene Berr. Pariser Tagebuch - 1942-1944. Carl Hanser Verlag, München, 2009.
Carl Hanser Verlag, München 2009
Was es bedeutet, jung zu sein in unsicherer Zeit: Noch im April 1942 beschreibt die Literaturstudentin Helene in ihrem Tagebuch Paris als Stadt der Lebensfreude. Im Juni bereits muss sie den Judenstern…