Carlfriedrich Claus

Carlfriedrich Claus, 1930 in Annaberg/Erzgebirge geboren. 1945 - 1948 Lehre als Einzelhandelskaufmann, Arbeit im Geschäft der Eltern. Im Laufe der 1950er Jahre aufgrund der noch offenen Grenze zwischen Ost- und West-Berlin regelmäßige Fahrten in die geteilte Stadt, Kontakt zu dem Kunsthistoriker Will Grohmann in West-Berlin, Brieffreundschaften mit Hans Arp, Fritz Winter sowie Bernard Schultze. Seit 1951 Gedichte ("Klang-Gebilde"), intensive Auseinandersetzung mit der Kunsttheorie der Moderne, mit Paracelsus, jüdischer Religionsphilosophie und dem Werk Ernst Blochs (seit 1960 bis zu Blochs Tod mit ihm im Briefwechsel). Verschiedene experimentelle Arbeiten in den sechziger Jahren in der DDR. 1972 Bekanntschaft und Freundschaft mit den Schriftstellern Christa und Gerhard Wolf. 1975 Erste Einzelausstellung des Künstlers in der DDR in der Galerie Arkade, Berlin. In den achtziger Jahren Rückwendung zu akustischen Arbeiten. 1991 Mitglied der Akademie der Künste Berlin. In den neunziger Jahren bis zu seinem Tod 1998 Rundfunkarbeiten und Ausstellungen.

Carlfriedrich Claus: Basale Sprech-Operationsräume. 2 CDs

Cover: Carlfriedrich Claus. Basale Sprech-Operationsräume - 2 CDs. Intermedium records, München, 2009.
Intermedium records, Erding 2009
2 CDs, circa 120 Minuten. Mit dem Radio-Essay von Klaus Ramm: "Die Stimme ist ganz Ohr - Zu den Lautprozessen von Carlfriedrich Claus" (CD 2) Die "Basalen Sprech-Operationsräume" sind die letzte Radioproduktion…