Stichwort

Norwegen

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Magazinrundschau 13.08.2021 […] der Organisationen dem "Soros-Netzwerk" an. Die Abrufbarkeit der Mittel ist damit laut Norwegen hinfällig, die ungarische Regierung wiederum spricht vom "Diktat der Geberländer", kündigt rechtliche Schritte an und überprüft laut einer Verordnung des Ministerpräsidenten die wirtschaftlichen Beziehungen zu Norwegen (mehr zu dem Thema in der NZZ). Der Publizist János Széky kommentiert die paradoxe, ja […] e, Brüssel für dumm zu halten und - siehe die Geschichte des EU-Haushaltes und des Corona-Hilfspakets - zu erpressen. Norwegen ist aber nicht die EU und auch nicht Deutschland. (...) Schon die 'Rechtsgrundlage' ist eine propagandistische Dummheit, also dass das Königreich Norwegen Ungarn diese Summe 'schuldet', weil 'es die Vorteile des Binnenmarktes der EU genießt', genau so wie die Gelder aus den […] Norwegen zahlt zusammen mit Island und Lichtenstein in jeder EU-Haushaltperiode Ausgleichszahlungen an EU-Mitgliedsstaaten mit unterdurchschnittlichem Entwicklungsstand - so auch an Ungarn - als Kompensation für den Zugang zum europäischen Binnenmarkt. Die Zahlungen sollen zivilgesellschaftlichen Initiativen zugute kommen, welche unabhängig von der jeweiligen Regierung sind, wobei über die geförderten […]
9punkt 22.07.2021 […] zehn Jahren, bei dem der Rechtsextremist Anders Breivik auch ihre Tochter Marte schwer verletzte. Ihrer Meinung nach ist das Attentat in Norwegen noch nicht wirklich aufgearbeitet worden: "Die knallharte Tatsache ist doch, dass Breivik einer von uns ist. Er ist Norweger, ein weißer Mann, der im Westen von Oslo aufgewachsen ist. Der letzte Terrorakt (der Anschlag erfolgte im August 2019, Anm. d. Red.), […] als ein Mann seine chinesischstämmige Adoptivschwester getötet hat und in einer Moschee Menschen erschießen wollte, folgte demselben Muster. Bis jetzt ist jeder Terroranschlag in Norwegen aus der rechten Ecke gekommen. Das muss immer betont werden. Wie übrigens auch der Umstand, dass Breiviks Ziel die Sozialdemokratische Partei war. Das ist in der Debatte der letzten zehn Jahre komplett untergegangen […]
9punkt 09.03.2021 […] Die norwegische Journalistin Marte Michelet hat ein Buch geschrieben, das den Vorwurf erhebt, in Norwegen hätte deutlich mehr getan werden können, um Juden vor der Deportation in die Konzentrationslager zu retten (unser Resümee). Einige Nachfahren von Widerstandskämpfern haben gegen faktische Fehler in dem Buch geklagt, und der Streit wird jetzt vor Gericht ausgetragen, weil der Verlag der Fehler zwar […] nachgewiesen habe, rüttelten aber eben nicht am Fundament ihrer Hypothese, meint der emeritierte Geschichtsprofessor Hans Fredrik Dahl. Eigentlich könne doch niemand ernsthaft infrage stellen, dass es für Norwegen alles andere als ein Ruhmesblatt sei, dass die Hälfte seiner jüdischen Bevölkerung den Nazis in die Hände fiel." […]
9punkt 29.12.2020 […] Könnte es sein, dass auch die Norweger sich im Zweiten Weltkrieg nicht ganz so heldenhaft betragen haben, wie es auch die dortige Geschichtsschreibung offenbar gern behauptet? Anders als die Dänen haben die Norweger ihre Juden nicht gerettet, über 700 Juden wurden deportiert. Fabian Wolff berichtet in der taz über das Buch "Hva visste hjemmefronten?" ("Was wusste die Heimatfront?") der Journalistin […] n Marte Michelet: "Die etablierte Erzählung lautete bislang: Eine landesweite Verhaftungsaktion der Gestapo im November 1942 und die anschließende Massendeportation seien in Norwegen wie ein Blitz aus heiterem Himmel gekommen. Die Heimatfront habe alles in ihrer Macht stehende getan, um wenigstens Teile der jüdischen Bevölkerung zu retten. Was Michelet in 'Hva visste hjemmefronten?' aufgrund neuer […] Dokumente grundsätzlich in Frage stellt. Ihre Behauptung: Die Gestapo-Aktion sei zentralen Personen der 'Heimatfront' drei Wochen zuvor bekannt geworden, aber Antisemitismus sei bei diesen ebenso wie in Norwegen insgesamt recht verbreitet gewesen. Das Schicksal der jüdischen MitbürgerInnen sei ihnen deshalb relativ gleichgültig gewesen." […]