Stichwort

Italien

Rubrik: Efeu - 14 Presseschau-Absätze
Efeu 13.02.2019 […] Nach dem Sieg des Sängers Alessandro Mahmood beim Schlagerfestival in Sanremo ließ es sich Italiens Rechtsaußen-Innenminister Matteo Salvini nicht nehmen, auf Twitter Gift zu spritzen, berichtet Michael Braun in der taz. Nur noch erbärmlicher und vorvorgestriger wirkt Salvinis Attacke vor dem Hintergrund der Faktenlage: "Der junge Musiker hat eine italienische Mamma, die aus Sardinien stammt, und er […] erklärt Dominik Straub im Standard. "Alessandros Problem ist der Papa: Der ist Ägypter. Mit dem Vater ist Mahmood zwar derart verkracht, dass er seit Jahren keinen Kontakt mit ihm hat. Aber im heutigen Italien ist die nordafrikanische Herkunft des Erzeugers ein Problem." Hier Mahmoods Auftritt: Weiteres: Maxime Weber erklärt in der taz, warum immer mehr Indie-Bands ihre Videos mit der obsoleten Videokamera […]
Efeu 17.11.2018 […] Rechtspopulisten im Land an der Macht sind, erfüllt ihn mit Sorge: "Wir sind sehr unglücklich. Man muss sagen, dass die Italiener schon immer lieber nicht über den Faschismus gesprochen haben. Sie verschweigen ihn lieber. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Im Jahr 2004 wurde in Italien ein 'Erinnerungsgesetz' verabschiedet - man erinnert sich daran, wie die italienische Bevölkerung unter jugoslawischer […] Dieter Brinkmann, Vater der deutschen Popliteratur, der die neuen Medien damals, in den Fünfziger- und Sechzigerjahren, als Mittel zur Sinnes- und Seinserweiterung umarmte." 105 Jahre zählt der in Italien lebende, slowenische Schriftsteller und Shoah-Überlebende Boris Pahor mittlerweile. Martin Reichert hat ihn für die taz in Triest besucht und dabei das europäische Jahrhundert aus spezifisch slowenischer […]
Efeu 13.08.2015 […] "Turin [ist] im Moment die interessanteste Stadt Italiens. Wegen der massiven Deindustrialisierung musste sich extrem viel verändern", erklärt der Schriftsteller Andrea Bajani Maike Albath, die ihn ebendort für die NZZ getroffen hat. Auch in seinen Büchern beschreibt er immer wieder die Folgen großer Veränderungen: ""Meine großen Themen sind eigentlich immer wieder die Kindheit und dann der Wandel […] ein Kind mussten sie die Welt neu begreifen. Das ist natürlich schmerzhaft", erklärt Bajani, der viel in Osteuropa unterwegs war. "Noch in den neunziger Jahren war es dort so, als kehrte man in ein Italien der fünfziger und sechziger Jahre zurück. Ich konnte mir auf einmal vorstellen, wie der Kapitalismus mein Land verändert hat. Entweder bringt einen so ein Wandel um - oder es kommt zu völlig überraschenden […]