Perlentaucher Autoren - Seite 1

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von Thierry Chervel bis Franz Josef Czernin

    Thierry Chervel

    Thierry Chervel, geboren 1957, hat in Berlin Musikwissenschaften studiert. Er war Redakteur bei der taz (Film, Musik, Tagesthemen), freier Autor bei der FAZ und anderen Zeitungen, Kulturkorrespondent für die Süddeutsche Zeitung in Paris und Redakteur auf der Berliner Seite der Süddeutschen. Er hat auch an der Website für seinen Vater Marc Chervel mitgearbeitet. Thierry Chervel ist Mitbegründer des Perlentauchers.
    Mail: chervel@perlentaucher.de
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    Naila Chikhi

    Naïla Chikhi, geboren 1980, floh 1995 vor dem Terror islamistischer Gruppen aus Algerien. In Deutschland studierte sie Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaften. Als universalistische Feministin und Referentin für Integration und Frauenpolitik engagiert sie sich gegen Kulturrelativismus und Identitätspolitik, die den Schutz von Mädchen und Frauen vor religiösem Fundamentalismus gefährden. Chikhi setzt sich für die Universalität der Menschenrechte und den Säkularismus ein. Sie ist Gründungsmitglied der Initiative Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung und wurde 2020 mit dem Menschenrechtspreis der Ingrid zu Solms-Stiftung ausgezeichnet.

    Mitchell Cohen

    Mitchell Cohen, geboren 1952, ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft am Baruch College der City University of New York und ehemaliger Herausgeber des Dissent Magazine. Sein neuestes Buch ist "The Politics of Opera from Monteverdi to Mozart".

    Beqë Cufaj

    Beqë Cufaj wurde 1970 in der im westlichen Kosovo gelegenen Stadt Deçan geboren. Er studierte albanische Sprach- und Literaturwissenschaft in Prishtina und zog nach Abschluss seines Studiums 1995 nach Deutschland, genauer nach Gerlingen am Stadtrand von Stuttgart. Seine Erfahrungen verarbeitete er in dem auf Albanisch verfassten Band "205" (1996), der in jener Zeit entstandene Gedichte und Prosastücke versammelt und betitelt ist nach Cufajs Zimmernummer der Sozialunterkunft, in der er seinerzeit wohnte. Ausgewählte Gedichte erschienen außerdem in der Literaturzeitschrift "Akzente". Während des Kosovokriegs veröffentlichte Cufaj Essays, in welchen er die Ereignisse in seiner Heimat aus seiner Perspektive reflektierte. Sein Romandebüt gab er mit "Shkëlqimi i huaj" (2003; dt. "Der Glanz der Fremde", 2005). Beqë Cufaj lebt in Stuttgart und Prishtina. Neben seiner literarischen Tätigkeit arbeitet er als Journalist und Korrespondent, u.a. für die einflussreiche kosovo-albanische Tageszeitung "Koha Ditore", an deren Wiederaufbau er nach Kriegsende beteiligt war, und für internationale Zeitungen wie Frankfurter Allgemeine, Süddeutsche, Die Zeit, Courrier International oder die Neue Zürcher Zeitung.

    Franz Josef Czernin

    Franz Josef Czernin, geboren 1952 in Wien, veröffentlicht seit 1978 Prosa, Lyrik, Essays und Aphorismen.