Dieses Buch ist ein philosophisches Handbuch, das einen Entwurf der Aufklärung gegen den Wertenihilismus unserer Zeit bietet. Es gibt uns eine neue Antwort auf die Hauptfrage der Philosophie: "Was ist der Mensch?" Die Krise der liberalen Demokratie und die Ausbreitung des Populismus folgen dem Muster einer Selbstabschaffung des Menschen. Der Diskurs über Künstliche Intelligenz und die hemmungslose Digitalisierung verstärken diese fatale Entwicklung noch. Doch trotz aller gegenwärtigen Rückschläge: Die Menschheit ist zu moralischem Fortschritt fähig. In seinem engagierten Buch zeigt der Philosoph Markus Gabriel, warum es nicht verhandelbare, universale Grundwerte gibt, die für alle Menschen gelten. Er zeigt: Wir bedürfen dringend eines innovativen Konzepts der Kooperation von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, um ein Gesellschaftssystem zu entwerfen, das auf moralischen Fortschritt zielt.
Es hat den Rezensenten Peter Neumann sehr gefreut, dass mit Markus Gabriel trotz aller Krisen ja vielleicht doch von helleren Zeiten gesprochen werden kann - solange und wenn Menschen miteinander kooperieren. Mit kräftigen Worten unterstützt er die Auffassung des Philosophen vom "postmodernen Unsinn", dass es keine Wahrheit und keine Moral mehr geben könne. Diese "Tatsachenflucht" stammt aus schludrigem Denken und führe zur Legitimierung einer Haltung der Verantwortungsverweigerung, referiert Neumann den Autor ohne das zu bewerten. Immerhin entlässt uns der Kritiker mit dem Bedenken, ob die Idee eines moralischen Fortschritts - der er gerne anhängen möchte - sich doch womöglich immer schon zu leichtfüßig über das Tragische des Menschenlebens hinweggesetzt habe.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Daniel Kehlmann: Afrika Im Winter 1884 versammeln sich auf Einladung Bismarcks die großen Mächte zu einer Konferenz, auf der ein ganzer Kontinent mit all seinen Reichtümern aufgeteilt werden soll:… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…