Außer Atem: Das Berlinale Blog
Stichwort: Migranten - 5 Artikel
Außer Atem: Das Berlinale Blog 15.02.2016 Ein Film über Roma, ein Film über afrikanische Flüchtlinge, die auf den Sprung nach Spanien warten - beide Male übergeben die Regisseure die Kamera ihren Protagonisten, die das Bild mitgestalten, das sich die Welt von ihnen machen soll. Von Thekla Dannenberg
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2016 Wu Tsang lässt den Dichter Fred Moten tanzen, Jen Liu untersucht den Zusammenhang zwischen Kulturrevolution und Würstchenproduktion. Kader Attia erforscht den Komplex Psychiatrie und außerwestliche Weltanschauungen. Von Nikolaus Perneczky
Außer Atem: Das Berlinale Blog 14.02.2016 13 Algerier in einem Schlauchboot auf dem Meer, dreieinhalb Minuten gefilmt vom Passagier eines Kreuzfahrtschiffes - das ist genug Material für Philip Scheffner, die globalen Verstrickungen auszubreiten, in die die "Flüchtlingskrise" eingebettet ist. Von Lukas Foerster
Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2013
Keine Emphase: Der dem Strom entrissene Nugget liegt auf einer Hand, bestaunt von einer Gruppe Pioniere. Es fällt kein und damit auch nicht dieses Wort - Gold. Darin liegt, im Norden Amerikas des späten 19. Jahrhunderts, auch ein Versprechen: Die Aussicht darauf, beengtesten und elendsten Verhältnissen (beschrieben wird einmal eine Unterkunft in New York: Vier Leute, ein Zimmer, dunkel, Feuchtigkeit und Kälte nagen an der Gesundheit) zu entkommen - sofern man die Strapazen meistert, die zwischen den jungen städtischen Zentren und dem Goldvorkommen in unwirtlichem Gebiet lauern. So finden sich in Thomas Arslans Post-Berliner-Schule-Western denn auch eine Gruppe deutscher Migranten ein, die dem Ruf des Goldes, genauer: der Annonce eines windigen Reiseführers, der zum geringen Preis eine weniger strapaziöse Passage zum neuen Reichtum in Aussicht stellt, folgen. Von Thomas Groh
Außer Atem: Das Berlinale Blog 17.02.2010 Jetzt hat Dieter Kosslick mich also doch erwischt, es war wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit. Bisher hatte ich wenig Grund, mich über den diesjährigen Berlinale-Wettbewerb zu ärgern. Teilweise deshalb, weil ich einigem, vor allem den Alterswerken Polanskis und Scorseses, mehr abgewinnen konnte als meine Mitstreiter Thomas Groh und Ekkehard Knörer. Vor allem aber, weil ich dank unserer internen Arbeitsteilung verschont geblieben bin von dänischer Miserabilismuspornografie, norwegischer Zynik und ähnlichem. Burhan Qurbanis Debütfilm "Shahada" aber konnte ich leider nicht entgehen. Von Lukas Foerster