Wolfhart Pannenberg

Wolfhart Pannenberg wurde 1928 in Stettin geboren. Er wurde während des dritten Reiches in einem nichtchristlichen Umfeld erzogen, entschloß sich jedoch 1947 zu einem Studium der Philosophie und Theologie. Unter seinen Lehrern in der Philosophie waren Nicolai Hartmann, Karl Jaspers, Karl Loewith. Seine wichtigsten Lehrer in der Theologie waren Karl Barth, Gerhard v. Rad und Edmund Schlink. Von 1958 bis 1961 lehrte er als Professor für systematische Theologie an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal, und 1961 nahm er einen Ruf an die Universität Mainz im gleichen Fach an. Von 1967 bis zu seiner Emeritierung 1994 lehrte er an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität München. Neben seiner Tätigkeit als Professor für systematische Theologie gründete er ein ökumenisches Institut, dessen Aktivitäten sich in erster Linie dem Dialog mit der römisch-katholischen Theologie widmen. Im Bereich der Ökumene war Pannenberg von 1975 bis 1990 Delegierter der evangelischen Kirche in Deutschland bei der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung. Außerdem ist er seit den fünfziger Jahren Mitglied des Ökumenischen Arbeitskreises Evangelischer und Katholischer Theologen, bekannt unter dem Namen "Jaeger-Stählin-Kreis".

Wolfhart Pannenberg: Beiträge zur Systematischen Theologie. Band 1: Philosophie, Religion, Offenbarung

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 1999
Von der auf drei Bänden ausgelegten Sammlung von Aufsätzen und Vorträgen Wolfhart Pannenbergs aus den letzten drei Jahrzehnten liegt nun der erste Band vor. Er umfaßt Beiträge zur Grundlegung der Theologie…