Von der auf drei Bänden ausgelegten Sammlung von Aufsätzen und Vorträgen Wolfhart Pannenbergs aus den letzten drei Jahrzehnten liegt nun der erste Band vor. Er umfaßt Beiträge zur Grundlegung der Theologie und ihrem Verhältnis zur Philosophie.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.10.1999
Niklaus Peter attestiert Pannenberg mit dieser Aufsatzsammlung zunächst einmal einen souveränen Umgang mit historischem Material und die Fähigkeit, "grosse Linien in einem unübersichtlichen Gelände zu ziehen". Allerdings äußert sich Peter skeptisch, ob Pannenberg die erstrebte "Revision der Marginalisierung der Religion" gelingen wird. Er kritisiert vor allem, dass Pannenbergs Theologie keine Ambivalenzen und Skepsis kenne und zu sehr von sich überzeugt scheint. Pannenberg betone auch zu sehr die "Verdrängung" der Religion in den Bereichen Kultur, Gesellschaftssystem und Politik. Pannenbergs Kritik an theologischen Vereinfachungen und Missverständnissen stimmt Peter dagegen zu.
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