Wolfgang Ruge

Wolfgang Ruge, geboren 1917 in Berlin, wurde von seinen Eltern schon als Kind im Sinne des Kommunismus erzogen. 1933 flüchtete er mit seiner Familie vor den Nationalsozialismus in die Sowjetunion. Dort wurde sein Bruder verhaftet, sein ebenfalls emigrierter Vater an Nazi-Deutschland ausgeliefert. Ruge selbst verbrachte vier Jahre im stalinistischen Lager und elf in der Verbannung. Nach seiner Ausreise 1956 in die DDR arbeitete er bis 1982 als Professor im Fachbereich Weimarer Republik an der Akademie der Wissenschaften. Wolfgang Ruge starb 2006 in Potsdam. Er galt als einer der bedeutendsten Historiker der DDR und ist der Vater des Schriftstellers Eugen Ruge.

Wolfgang Ruge: Gelobtes Land. Meine Jahre in Stalins Sowjetunion

Cover: Wolfgang Ruge. Gelobtes Land - Meine Jahre in Stalins Sowjetunion. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2011.
Rowohlt Verlag, Reinbek 2011
Berlin im Sommer 1933: Der sechzehnjährige Wolfgang Ruge und sein zwei Jahre älterer Bruder verlassen das nationalsozialistische Deutschland. Ziel der beiden jungen Kommunisten ist das Land, auf das sich…

Wolfgang Ruge: Lenin. Vorgänger Stalins. Eine politische Biografie

Cover: Wolfgang Ruge. Lenin - Vorgänger Stalins. Eine politische Biografie. Matthes und Seitz, Berlin, 2010.
Matthes und Seitz, Berlin 2010
Lenin ein Fanatiker und Putschist, ein Visionär und Held? Wolfgang Ruge geht in dieser außergewöhnlichen politischen Biografie dem Phänomen Lenin nach, zeigt ihn in seiner Widersprüchlichkeit und trifft…