Walter Rheiner

Walter Rheiner, wurde 1895 als Walter Heinrich Schnorrenberg in Köln geboren, begann als Sechzehnjähriger unter dem Pseudonym Walter Rheiner zu schreiben. 1914 zog er nach Berlin. Angeregt durch den Kreis seines Freundes Johannes R. Becher, der mit Hilfe von Narkotika agitatorische Kriegsdienstverweigerung praktizierte, konsumierte Walter Rheiner 1914 erstmals exzessiv Narkotika, um durch Simulation einer Drogensucht ebenfalls dem Kriegsdienst zu entgehen. Er kam  dennoch an die russische Front. Von 1918 bis 1921, zwischenzeitig in Dresden ansässig, gehörte Walter Rheiner zu den führenden Köpfen des spätexpressionistischen Künstlerkreises "Gruppe 1917". Er starb 1925 in Berlin.

Walter Rheiner: Kokain. Biografie, Lyrik, Prosa, Briefe. 2 CDs

Cover: Walter Rheiner. Kokain - Biografie, Lyrik, Prosa, Briefe. 2 CDs. Edition Apollon, Königs Wusterhausen, 2010.
Edition Apollon, Königs Wusterhausen 2010
2 CDs mit 127 Minuten Laufzeit. Das expressionistische Jahrzehnt zwischen 1910 und 1920 traf deutsche Kunst und Dichtung wie ein Kometenhagel in dunkler Nacht. Walter Rheiner war einer der besonders glühenden…