Peter Weiss

Peter Weiss, Maler, Filmregisseur, Romancier und Stückeschreiber, wurde 1916 in Nowawes bei Berlin geboren. Zwischen 1918 und 1929 lebte er in Bremen, wo er das Gymnasium besuchte. 1929 kehrte die Familie Weiss nach Berlin zurück, musste jedoch 1934 emigrieren. Zuerst ging die Familie nach London, 1936 in die Tschechoslowakei. In diesen Jahren widmete sich Peter Weiss vorwiegend der Malerei - 1937/1938 studierte er Malerei an der Kunstakademie in Prag. Die dritte und letzte Emigrationsstation bildete 1939 Schweden, wo Peter Weiss zunächst in Alingsas, ab 1940 in Stockholm wohnt. Hier setzt er seine Tätigkeit als Maler fort.
1947 hielt er sich als Korrespondent einer schwedischen Tagesszeitung in Berlin auf. Seine Artikel versammelte er 1948 zu seiner ersten Buchpublikation. (Der Band erschien posthum 1985 unter dem Titel "Die Besiegten".) Ab diesem Zeitraum entstanden, in schwedischer Sprache, die ersten Prosaarbeiten, Gedichte, und Dramen. Zu den wichtigsten Erzählungen aus dieser Schaffensperiode zählen "Die Situation" aus dem Jahre 1956 sowie das 1980 unter dem Autorenpseudonym Sinclair veröffentlichte Buch "Der Fremde". Keines seiner Manuskripte wurde jedoch von einem schwedischen Verlag zur Publikation angenommen.
Mitte der fünfziger Jahre begann Peter Weiss in deutscher Sprache zu schreiben. 1960 erschien sein erstes Prosabuch: "Der Schatten des Körpers des Kutschers". Daran schlossen sich 1961 und 1962 "Abschied von den Eltern" und "Fluchtpunkt" an. 1964 erzielte er mit dem Theaterstück "Die Verfolgung und Ermordung Jean-Paul Marats, dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade" einen äußerst großen Erfolg in Deutschland wie in vielen anderen Ländern. Das Drama "Die Ermittlung" wurde 1965 gleichzeitig an 15 Bühnen in der Bundesrepublik und der DDR aufgeführt.
Zu Beginn der siebziger Jahre wandte sich Peter Weiss wieder der Prosa zu. Zwischen 1975 und 1981 erschien der dreibändige Roman "Die Ästhetik des Widerstands", deren letzter Band begleitet wird von "Notizbücher 1971 - 1980". Peter Weiss starb 1982 in Stockholm. Ihm wurde posthum der Georg-Büchner-Preis für das Jahr 1982 zuerkannt.
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Peter Weiss: Dem Unerreichbaren auf der Spur. Essays und Aufsätze

Cover: Peter Weiss. Dem Unerreichbaren auf der Spur - Essays und Aufsätze. Verbrecher Verlag, Berlin, 2016.
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Peter Weiss: Die Ästhetik des Widerstands. Roman

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Peter Weiss: Abschied von den Eltern. Hörspiel. Hörspiel. 6 CDs

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Peter Weiss: Briefe an Henriette Itta Blumenthal.

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Hermann Hesse/Peter Weiss: 'Verehrter großer Zauberer'. Briefwechsel 1937-1962

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Peter Weiss: Füreinander sind wir Chiffren. Das Pariser Manuskript von Peter Weiss

Cover: Peter Weiss. Füreinander sind wir Chiffren - Das Pariser Manuskript von Peter Weiss. Rotbuch Verlag, Berlin, 2008.
Rotbuch Verlag, Berlin 2008
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Peter Weiss: Die Ästhetik des Widerstands. Hörspiel. 12 CDs

Cover: Peter Weiss. Die Ästhetik des Widerstands - Hörspiel. 12 CDs. DHV - Der Hörverlag, München, 2007.
DHV - Der Hörverlag, München 2007
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Peter Weiss: Die Ermittlung. Oratorium in elf Gesängen. 3 CDs

Cover: Peter Weiss. Die Ermittlung - Oratorium in elf Gesängen. 3 CDs. Audio Verlag, Berlin, 2007.
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Peter Weiss: Die Notizbücher. Kritische Gesamtausgabe. 1 CD-Rom

Cover: Peter Weiss. Die Notizbücher - Kritische Gesamtausgabe. 1 CD-Rom. Digitale Bibliothek, Berlin, 2007.
Digitale Bibliothek, Berlin 2007
Für Windows 98/ME/NT/2000/XP und MacOS ab 10.3. Herausgegeben von Jürgen Schutte und anderen.

Siegfried Unseld/Peter Weiss: Siegfried Unseld / Peter Weiss: Der Briefwechsel.

Cover: Siegfried Unseld / Peter Weiss. Siegfried Unseld / Peter Weiss: Der Briefwechsel. Suhrkamp Verlag, Berlin, 2007.
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007
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