Olaus Magnus

Olaus Magnus, eigentlich Olof Masson, geboren 1490 in Linköping, gestorben 1557 in Rom, war ein schwedischer Geistlicher, Kartograph und Geograf. Seine Hauptwerke waren die Landkarte Nordeuropas "Carta marina" und die "Historia de gentibus septentrionalibus", die einen Kommentarband zu der Karte darstellt. Dieses Werk war die erste geografische Darstellung der Länder des Nordens in der Renaissance. Die Eindrücke für sein Werk sammelte er auf einer Reise nach Norrland 1518/1519, auf der er über Nidaros bis nach Pello kam. Magnus begab sich 1524 in Folge der Reformation als gläubiger Katholik gemeinsam mit seinem Bruder Johannes Magnus ins Exil nach Rom. Ab 1544 hatte er den Rang eines Titularbischofs inne. (nach Wikipedia)

Olaus Magnus: Die Wunder des Nordens.

Cover: Olaus Magnus. Die Wunder des Nordens. Die Andere Bibliothek/Eichborn, Berlin, 2006.
Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2006
Erschlossen von Elena Balzamo und Reinhard Kaiser. Olaus Magnus (1490-1557) war seinem Titel nach der letzte katholische Erzbischof von Uppsala. Er übernahm dieses Amt jedoch erst, als ihn die Konflikte…