Muhammed Asad

Muhammad Asad, wurde 1900 als Leopold Weiss im galizischen Lemberg in einer jüdischen Familie geboren. Sein Großvater väterlicherseits war Rabbiner. Asad sprach fließend Hebräisch, besaß Tora-Kenntnisse, studierte in Wien Psychoanalyse und Philosophie, brach das Studium ab, verkehrte in literarischen Zirkeln in Berlin und wurde Journalist. Auf Einladung seines Onkels kam er nach Palästina und bereiste den Orient, nun als Sonderberichterstatter der Frankfurter Zeitung (heute FAZ). Die arabische Welt faszinierte ihn, der er antizionistisch eingestellt war, und sein Übertritt zum Islam war verknüpft mit einem gewissen idealisierten Bild des Beduinen. Asad wurde Berater des saudischen (Gründer-) Königs Ibn Saud, war beteiligt an der Staatsgründung Pakistans und Botschafter des Landes bei der UNO. Er starb 1992.

Muhammed Asad: Der Weg nach Mekka.

Cover: Muhammed Asad. Der Weg nach Mekka. Patmos Verlag, Ostfildern, 2010.
Patmos Verlag, Düsseldorf 2010
Muhammad Asad ist einer der bedeutendsten muslimischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Sein Weg führte ihn aus der Welt seiner jüdischen Familie und aus Europa in die muslimische Welt nach Arabien.…