Louise Gottsched

Louise Adelgunde Victoire Gottsched, geboren 1713 in Danzig als Tochter eines Arztes, führte eine kinderlose Ehe mit J.Chr. Gottsched und war ihm eine musterhafte Gehilfin. Sie unterstützte die literarischen Bestrebungen und Theaterreformen ihres Mannes, indem sie französische Komödien (Moliere) übersetzte und eigene Gesellschaftskomodien nach französischem Vorbild schrieb. Ihrem Mann war sie an dichterischen Fähigkeiten, Geist und Gemüt überlegen, ordnete sich jedoch seinen Zielen unter. So sagt das Lexikon der Weltliteratur. Louise Gottsched starb 1762 in Leipzig.

Louise Gottsched: Mit der Feder in der Hand. Briefe aus den Jahren 1730-1762

Cover: Louise Gottsched. Mit der Feder in der Hand - Briefe aus den Jahren 1730-1762. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1999.
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1999
Mehr als 200 Briefe aus der Feder Louise Gottscheds lassen die Biographie der gelehrtesten deutschen Frau des 18. Jahrhunderts, wie Kaiserin Maria Theresia sie einst bezeichnete, lebendig werden. Nach…