Jean-Jacques Sempe

Sempe wurde 1932 in Bordeaux geboren. In seiner Anfangszeit als Künstler hatte er nie genügend Geld, aber für seine Kunst wirklich leiden musste er wahrscheinlich nur während seiner Militärzeit in Paris. "Ich zeichnete nachts. Im Quartier. Wenn die Kameraden fanden, dass meine kleine Lampe, die ich mir neben das Bett gestellt hatte, sie störte, so warfen sie ihre Stiefel nach mir." Die blauen Flecken machten sich bezahlt. Bereits mit 19 erhielt er den Prix Carrizey, einen Förderpreis für Nachwuchszeichner. Die Karikaturen in "Paris Match", "Punch", "Marie Claire" und ab 1969 in "L'Express" waren nur die ersten Schritte zum Höhepunkt beim "New Yorker", für den er ab 1978 beinahe exklusiv arbeitete und mehr als 50 Covers und zahlreiche Karikaturen zeichnete. In den Figuren von Sempe, diesen urtypischen Vertretern der französischen Bourgeoisie, kann jeder sich selber erkennen. Sie versuchen sich durchs Leben zu philosophieren und wirken auf den Zeichnungen immer zu klein für ihre Umgebung, für ihre Träume und Neurosen.

Rene Goscinny/Jean-Jacques Sempe: Neues vom kleinen Nick. Achtzig prima Geschichten vom kleinen Nick und seinen Freunden

Cover: Rene Goscinny / Jean-Jacques Sempe. Neues vom kleinen Nick - Achtzig prima Geschichten vom kleinen Nick und seinen Freunden. Diogenes Verlag, Zürich, 2005.
Diogenes Verlag, Zürich 2005
Aus dem Französischen von Hans Georg Lenzen. Achtig unveröffentlichte Abenteuer des berühmtesten Schülers der Literaturgeschichte. Eine großartige Gelegenheit für jung und alt, mit dem kleinen Nick und…