Horst Köhler

Horst Köhler wurde 1943 als Kind von Rumäniendeutschen im heute polnischen Skierbieszow geboren. Seine Familie floh mit ihm 1945 nach Leipzig, 1953 dann in die BRD nach Ludwigsburg. In Tübingen studierte er Volkswirtschaft und Politikwissenschaften, bis 1976 arbeitete er als Assistent am Institut für angewandte Wirtschaftsforschung. Von 1976-1989 war er in verschiedenen Bereichen in den Bundesministerien für Wirtschaft und Finanzen beschäftigt. Von 1990 bis 19993 war er Staatsekretär im Finanzministerium und Unterhändler bei den Maastricht-Verträgen. Ab 2000 war er geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds. Seit 1. Juli 2004 amtierender Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Horst Köhler: Offen will ich sein - und notfalls unbequem. Ein Gespräch mit Hugo Müller-Vogg

Cover: Horst Köhler. Offen will ich sein - und notfalls unbequem - Ein Gespräch mit Hugo Müller-Vogg. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg, 2004.
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2004
Als Chef des Internationalen Währungsfonds in Washington gehörte Horst Köhler zu den einflussreichen Machern an den internationalen Finanzmärkten. Als Staatssekretär im Finanzministerium hatte er in den…