Horst Hennig

Horst Hennig, geboren 1926 in Siersleben, studierte nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft zwei Jahre an der Universität Halle-Wittenberg. 1950 wurde er von der sowjetischen Administration zu 25 Jahren Zwangsarbeit nach Workuta am Eismeer deportiert. Nach seiner Entlassung 1955 in die Bundesrepublik Deutschland promovierte Hennig, trat 1962 als Arzt in die Bundeswehr ein und war 1980 bis zum Ruhestand 1983 in der Inspektion des Sanitäts- und Gesundheitswesens Unterabteilungsleiter II - Sanitätswesen.

Wladislaw Hedeler/Horst Hennig: Schwarze Pyramiden, rote Sklaven. Der Streit in Workuta im Sommer 1953

Cover: Wladislaw Hedeler (Hg.) / Horst Hennig (Hg.). Schwarze Pyramiden, rote Sklaven - Der Streit in Workuta im Sommer 1953. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig, 2007.
Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2007
In der Geschichte der Lager des sowjetischen Gulag nimmt Workuta einen besonderen Platz ein. Die unwirtlichen Verhältnisse nördlich des Polarkreises haben unter den hier Gefangenen während mehrerer Jahrzehnte…