Giambattista Vico

Giovanni Battista "Giambattista" Vico, 1668 in Neapel geboren, erlangte seine philosophische Bildung hauptsächlich im Selbststudium, dessen Schwerpunkte neben Plato, die lateinischen Klassiker und die Renaissanceliteratur und -philosophie bildeten. In seinen Universitätsreden wie in seinen zumeist kurzen, essayistischen Schriften kritisierte Vico die aufklärerische Vernunftphilosophie und den kartesischen Rationalismus, deren einseitiger Betonung des reflektierenden Verstandes er die sinnliche Erkenntnis zur Seite stellt. In seinem Hauptwerk, den "Prinzipien einer neuen Wissenschaft über die gemeinschaftliche Natur der Völker", vertritt er den Standpunkt, dass allein die geschichtliche Welt für den Menschen erkennbar ist, da allein diese von ihm gemacht ist. Vico starb 1744 in Neapel.

Giambattista Vico: Die neue Wissenschaft über die gemeinschaftliche Natur der Völker.

Cover: Giambattista Vico. Die neue Wissenschaft über die gemeinschaftliche Natur der Völker. Walter de Gruyter Verlag, München, 2000.
Walter de Gruyter Verlag, Berlin - New York 2000
Nach der Ausgabe von 1744 übersetzt und eingeleitet von Erich Auerbach. Mit einem Nachwort von Wilhelm Schmidt-Biggemann.