Coco Chanel

Coco Chanel, als Gabrielle Bonheur Chanel 1883 in Saumur geboren, war eine der bekanntesten französischen Modeschöpferinnen des 20. Jahrhunderts und die Begründerin des Chanel-Modeimperiums. Nach dem Tod ihrer Mutter wuchs sie in einem katholischen Waisenhaus auf, wo sie den Beruf der Näherin lernte. Mit 20 Jahren nähte sie als Angestellte Babyartikel und nahm auch privat Schneideraufträge an. Im Jahr 1910 zog es sie in die Modehauptstadt Paris, wo sie in der Wohnung ihres Liebhabers einen Hutsalon eröffnete. Schon vier Jahre später, 1914, besaß sie Modesalons in Paris und Biarritz. 1920 kreierte sie das "berühmteste Parfüm der Welt", ihr Chanel No 5. In der Zeit des Nationalsozialismus ließ sie sich durch ihren Liebhaber, den Sonderbeauftragten des Reichspropaganda-Ministeriums in Frankreich, für die Zwecke der Nazis einspannen. Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde sie als Kollaborateurin verhaftet und flüchtete in die Schweiz. Dort lebte und arbeitete sie, bis sie 1954 wieder nach Paris zurückkehrte und erneut mit großem Erfolg einen Modesalon eröffnete. Coco Chanel starb 1971 in ihrer Suite im Hotel Ritz in Paris.

Coco Chanel/Paul Morand: Die Kunst, Chanel zu sein. Gespräche mit Coco Chanel

Cover: Coco Chanel / Paul Morand. Die Kunst, Chanel zu sein - Gespräche mit Coco Chanel. Schirmer und Mosel Verlag, München, 2003.
Schirmer und Mosel Verlag, München 2003
Die französische Modeschöpferin und Unternehmerin Coco Chanel (1883 - 1971) zählt zu den großen weiblichen Kultfiguren des 20. Jahrhunderts. Da Coco Chanel und Paul Morand (1888 - 1976 ) seit 1914 eng…