Bärbel Bohley

Bärbel Bohley, geboren 1945 in Berlin, studierte ab 1969 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee wo sie 1974 das Diplom als Malerin erhielt. Wegen ihres Engagements für Meinungs- und Versammlungsfreiheit wurde sie von der SED 1988 zwangsweise ins Exil geschickt, kehrte jedoch nach kurzem Aufenthalt in Großbritannien - von dieser Zeit erzählt ihr 2011 erschienenes "Englisches Tagebuch" - in die DDR zurück, wo sie 1989 zur Mitbegründerin der Bürgerrechtsbewegung "Neues Forums" wurde und mit die friedliche Revolution bis zur Wende maßgeblich beeinflusste. Auch nach der Wende engagierte sie sich für die Aufarbeitung der Verbrechen der SED-Diktatur und wurde 1994 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Von 1996 bis 2008 lebte sie in Kroatien und engagierte sich dort für bosnische Flüchtlingskinder. Bärbel Bohley starb 2010 in Berlin.

Bärbel Bohley: Englisches Tagebuch 1988.

BasisDruck Verlag, Berlin 2011
Aus dem Nachlass herausgegebesn von Irena Kukutz. Mit einem Nachbericht von Klaus Wolfram. Im Februar 1988 wurden einige DDR-Oppositionelle aus der Haft in die Bundesrepublik abgeschoben, die das so nicht…