Alja Rachmanowa

Alja Rachmanowa, 1898 im Ural geboren. Während der Revolutions- und Bürgerkriegswirren studierte sie in Perm und Irkutsk und heiratete 1921 den österreichischen Kriegsgefangenen Arnulf von Hoyer. 1926 sahen sie sich gezwungen, zusammen mit ihrem Sohn Alexander die Sowjetunion zu verlassen. In Wien sorgte vorübergehend ein Milchladen für das Auskommen, aber schon bald konnte die Familie in Salzburg Fuß fassen und Alja Rachmanowa wurde mit ihrem Erstling "Studenten, Liebe, Tscheka und Tod" auf einen Schlag berühmt. Nach Alexanders Soldatentod kurz vor Kriegsende suchte das Ehepaar in der Schweiz eine neue Heimat und einen neuen Anfang. Sie lebten in der Abgeschiedenheit des Thurgauer Bauerndorfes Ettenhausen, vertieft in die gemeinsame Arbeit an einer Reihe von Roman-Biografien über Persönlichkeiten der russischen Kultur. Alja überlebte ihren Mann um über zwanzig Jahre und starb 1991 von der Welt fast vergessen.

Alja Rachmanowa: Auch im Schnee und Nebel ist Salzburg schön. Tagebücher 1942 bis 1945

Cover: Alja Rachmanowa. Auch im Schnee und Nebel ist Salzburg schön - Tagebücher 1942 bis 1945. Otto Müller Verlag, Salzburg, 2015.
Otto Müller Verlag, Salzburg 2015
Herausgegeben von Heinrich Riggenbach. Die Tagebücher, die Alja Rachmanowa zu ihren Lebzeiten veröffentlichte und die sie berühmt gemacht haben, sind zweifellos literarisch bearbeitete. Hier werden erstmals…