Stichwort

Pop

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Efeu 03.04.2018 […] Ist Pop tot? Diese Frage umkreist Georg Seeßlen in seinem neuen Buch, anlässlich dessen die Jungle World ihre Autoren diskutieren lässt. Was das emanzipative Potenzial von Pop betrifft, sieht es eher duster aus, meint Uli Krug in unbedingter Bejahung der von Seeßlen gestellten Frage: "Pop als Taktung des unsichtbar-digitalen Fließbands verfolgt einen überall ... Ein befreiendes Element noch darin, […] wachsende Anzahl von prekarisierten Menschen den der Prekarisierung angemessenen Pop benötigt, sondern Pop seinerseits ist ein Motor der Prekarisierung." Seeßlens Darlegungen wenig abgewinnen kann indessen Kristof Schreuf, der darauf hinweist, dass zahlreiche Popkritiker ganze Karrieren auf dem selbstverkündeten Ende von Pop aufbauten und darüber dennoch alt geworden sind: "Das Ende war also nie das Ende […] Dirigenten Paavo Järvi. Frederik Hanssen schreibt im Tagesspiegel über den Klavierwettbewerb in Leeds, dessen erste Runde in diesem Jahr in New York, Singapur und Berlin stattfindet. In der Frankfurter Pop-Anthologie denkt Kai Sina über Elvis Perkins' "Heard Your Voice in Dresden" nach. Besprochen werden ein Claude Debussys "Martyre de Saint Sébastien" mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle samt […]
Efeu 29.12.2017 […] endgültig auch in Pop-Utopia angekommen sind und nennt Xavier Naidoo, Morrissey und die unsäglichen BDS-Kampagnen als Kronzeugen. Neu sind solche Debattenlagen zwar nicht, schreibt er auf ZeitOnline, "neu ist nur, wie ernst dies alles plötzlich genommen wird. ... Gerade im scheinbaren Zustand der größtmöglichen Konfusion, der Polarisierung und des politischen Irrsinns spiegelt jedenfalls der Pop die Lage der […] am Ende dieses Jahres bietet." Nadine Lange geht im Tagesspiegel-Rückblick unterdessen nochmal die größeren Wegmarken des zurückliegenden Jahres ab: Pop entdeckt die Langsamkeit, Rockmusik verabschiedet sich aus der Relevanz und Frauen spielten im Pop 2017 eine weniger prägnante Rolle als in den Jahren zuvor, lautet ihr Fazit. Lorina Speder schlendert für die taz durch die Straßen von New Orleans […]
Efeu 13.09.2016 […] Kreisen bekanntes Prinzip entgegen. "Schon einmal gab es eine Glücksemanzipation, die wir heute Pop nennen, deren Erscheinungsform, deren Bestandteile von den Geschmackseliten und den etablierten Bildungsstätten geleugnet, ja diffamiert wurden - weil diese nicht in der Lage waren, sie überhaupt zu erkennen. ... Pop war und ist einfach ein Baukastensystem, aus dem jede und jeder in einem immerwährenden F […] bietet Mollie Zhang einen Überblick über die Undergroundszene von Teheran. Auf Pitchfork spricht Alex Frank mit M.I.A. Besprochen werden die Ausstellung im Victoria & Albert Museum über die späten Pop-60s (taz), das Konzert von Radiohead beim Lollapalooza-Festival in Berlin (Tagesspiegel, SZ), ein Konzert von King Crimson (taz, Tagesspiegel, Berliner Zeitung), der Saisonauftakt des Deutschen Symp […]