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Christian Kracht

9 Artikel

Spukt und lebt

Im Kino 16.10.2013 […] Aus "Faserland" wird "Finsterworld": Fast 20 Jahre nach dem Erscheinen seines Debütromans hat Christian Kracht das ästhetizistisch verfeinerte Leiden an Deutschland auf den neuesten Stand gebracht und damit die Vorlage für das Spielfilmdebüt seiner Frau, der Dokumentarfilmregisseurin Frauke Finsterwalder, geliefert. "Finsterworld" besteht aus verschiedenen, miteinander verwobenen Episoden, die vom […] "Finsterworld" letztlich nicht mehr als ein dialoglastiger Thesenfilm, in dem alle Figuren nur Karikaturen und Bauchredner sind: "Ich glaube, alle Figuren sind Variationen von uns beiden," verrät Christian Kracht im Presseheft, und meint damit sich und seine Frau. Na super. Und es gibt noch eine weitere Stelle, an der der durchironisierte Ästhetizismus der SUV-Nazi-Diskussion ins Schwanken gerät. Im erwähnten […] Von Thomas Groh, Elena Meilicke

Vollwaschgänge der Erinnerung

Redaktionsblog - Im Ententeich 15.03.2012 […] Längere Zeit spürte man im Blätterwald kaum einen Hauch - zumindest nicht in der Literaturkritik. Dann erschien "Imperium" von Christian Kracht, und es entbrannte ein heftiger Streit. Und nun folgen sogar einige Selbstverständigungstexte. Wir verlinken auf die wichtigsten Artikel. Georg Diez' Vorwurf im Spiegel, Kracht sei der "Türsteher rechter Gedanken" fand viele Antworten. Zunächst nahm der Verlag […] Von Paul Knittel

Abgeschrieben oder eigenes Werk? Links zum Streit über Helene Hegemanns Roman 'Axolotl Roadkill'

Redaktionsblog - Im Ententeich 18.03.2010 […] Respekt vor der Autorin: "Man hatte schon lange befürchtet, dass es irgendwann so kommen würde und die Generation, die einmal die kokainisierte Blasiertheit der Berliner 'Tristesse Royale'-Szene um Christian Kracht (heute 43) und Benjamin von Stuckrad-Barre (35) so toll gefunden hatte, als einigermaßen zurückgeblieben entlarvt werden könnte. Als ewiger Axolotl, jenes Lurchwesen, das aussieht wie ein blöde […] Von Anna Steinbauer

Romane Herbst 2008

Bücher der Saison 04.12.2008 […] gewisser Hinsicht auch eine Antwort auf den "Turm". Regeners Kreuzbergtrilogie ist damit abgeschlossen. Alle mögen's. Warum sich die Kritiker praktisch zum Erscheinungstermin auf Dietmar Dath und Christian Kracht stürzten, bleibt rätselhaft. Dietmar Dath, der Suhrkamp in dieser Saison den zweiten Erfolg bescherte, hat mit "Die Abschaffung der Arten" () eine 600-seitige biopolitische Utopie erschaffen, […] Die NZZ spricht von "Dysotopie", die SZ fand das alles "Quatsch" und auch noch anstrengend. Die FR immerhin hatte das Gefühl, was Großes in den Händen gehalten zu haben und hat viel gelacht. Christian Krachts "Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten" () schreibt die Geschichte um: die kommunistische Revolution findet in der Schweiz statt. Die SZ sprach mit ihrem Verdikt - gedankliches […]