Stichwort

Hannah Arendt

Rubrik: Vorgeblättert - 10 Artikel

Leseprobe zu Hannah Arendt, Gershom Scholem: Der Briefwechsel. Teil 1

Vorgeblättert 30.08.2010 […] allein deshalb nicht mitaufgenommen haben, weil dies unsere Kapazitäten gesprengt hätte. [4 Arendt an Scholem New York, 17. Oktober 1941]                                                    Hannah Arendt-Bluecher 317 West 95th Street New York, N.Y.                                                                                                                                                    […] Scholem, das ist alles, was ich Ihnen sagen kann, und ich habe es so genau wie möglich und so kommentarlos wie möglich getan.      Ihnen und Ihrer Frau herzliche Grüße von Monsieur und mir. Ihre Hannah Arendt. [handschriftl.] P. S. Da mir alle Exemplare meiner unglücklichen Rahel verloren gegangen sind, habe ich Verwandte gebeten, das Exemplar von Ihnen abzuholen und mir herzuschicken. Das dafür nötige […]

Leseprobe zu Hannah Arendt, Gershom Scholem: Der Briefwechsel. Teil 3

Vorgeblättert 30.08.2010 […] [133 Arendt an Scholem New York, 20. Juli 1963 Briefkopf Hannah Arendt] HANNAH ARENDT 370 Riverside Drive New York 25, New York den 20. Juli 1963 Lieber Gerhard, ich fand Ihren Brief vor, als ich vor acht Tagen nach Hause kam. Sie können sich ja vorstellen, wie das aussieht, wenn man fünf Monate weg war. Ich schreibe Ihnen wirklich in dem ersten ruhigen Augenblick und vielleicht doch nicht so […]

Hannah Arendt, Gershom Scholem: Der Briefwechsel

Vorgeblättert 30.08.2010 […] geraubten jüdischen Kulturgüter ist, reisen Hannah Arendt wie auch Gershom Scholem in den frühen Nachkriegsjahren erstmals wieder nach Deutschland. Dieses weitgehend unbekannte Kapitel in beider Geschichte wird über die Briefe hinaus durch bislang unveröffentlichte Berichte Hannah Arendts von ihrer Deutschlandreise 1949/50 dokumentiert. 1963 erscheint Hannah Arendts Buch Eichmann in Jerusalem. Ihre darin […] Hannah Arendt / Gershom Scholem: Der Briefwechsel 1939-1964 Herausgegeben von Marie Luise Knott unter Mitarbeit von David Heredia   Jüdischer Verlag, Frankfurt 2010 695 Seiten, gebunden, Euro 39,90 Erscheint am 20. September 2010 Hier zur Leseprobe Bestellen bei buecher.de Mehr Informationen beim Suhrkamp Verlag Klappentext: "Juden sterben in Europa und man verscharrt sie wie Hunde." So schließt […] schließt der Brief, in dem Hannah Arendt im Oktober 1940 Gershom Scholem mitteilt, dass sich Walter Benjamin auf der Flucht vor den Nazis das Leben genommen hat. In Zeiten größter Bedrohung beginnt eine Korrespondenz, die getragen ist vom Engagement für das Werk des gemeinsamen Freundes und in der von New York und Jerusalem aus immer die Welt des europäischen Judentums im Blick bleiben wird. Im Auftrag […]

Leseprobe zu Andre Schiffrin: Paris, New York und zurück. Teil 3

Vorgeblättert 10.05.2010 […] schafften es jedenfalls, obgleich wir nie Gelegenheit hatten, Fry kennenzulernen, auf seine Liste von etwa zweitausend Menschen zu kommen, die er zu retten imstande war, neben Souvarine selbst Chagall, Hannah Arendt, Max Ernst, Marcel Duchamp, Andre Breton, Wanda Landowska, Thomas Manns Familie und viele anderen. Dank seiner Hilfe wurde der gordische Knoten der komplizierten Visa-Beantragung und des Fahrka […] ihres Leides geraubt. Jeder hatte die gleiche Erfahrung gemacht, und, in Amerika angekommen, sprach man daher nicht darüber. Schließlich waren wir einfach nur glücklich, dass wir entkommen waren. Hannah Arendt schreibt in ihrem wunderbaren Essay über die Wut der Flüchtlinge The Jew as Pariah als eine der wenigen über dieses Phänomen. Sie war vielleicht die erste, die die Ironie des Schweigens bemerkte […]

Leseprobe zu Jean-Michel Palmier: Walter Benjamin. Teil 3

Vorgeblättert 23.11.2009 […] Einfluß Brechts auf Benjamins Arbeiten der dreißiger Jahre stets "für unheilvoll, in manchem auch für katastrophal" halten . (12) Brief an Scholem vom 14. Februar 1929, GB III, S. 438. (13) Die von Hannah Arendt entwickelte Position ist in diesem Punkt von derjenigen Scholems nicht weit entfernt. Sie bezeichnet Benjamin als "de[n] seltsamste[n] Marxist[en] [. . .], den diese an Seltsamkeiten nicht arme […]