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Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Aus dem Archiv
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Elena Meilicke, geboren 1981 in Berlin, hat Neuere deutsche Literatur, Kulturwissenschaft und Sinologie in Berlin, Wien und Los Angeles studiert und promoviert seit 2011 an der Bauhaus-Universität Weimar. Seit 2006 schreibt sie Filmkritiken, u.a. für das Filmmagazin Schnitt.

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Archiv: Presseschauen

Das Ich hier, die Welt da

21.07.2016. Für Bruno Latour ist das Globale am Ende, lernt die FAZ in einer Karlsruher Ausstellung. Im Tagesspiegel erklärt der Filmregisseur Przemyslaw Wojcieszek, warum so viele junge Polen für Kaczynski gestimmt haben. Im Standard sucht Dieter Dorn das "secret play" hinter Becketts "Endspiel".Welt und NZZ denken über Architektur für den Stadtrand nach. Die SZ plant neue Einkaufszentren.
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Bregret oder Regrexit

21.07.2016. Die Krimiautorin Esmahan Aykol schildert in der Berliner Zeitung, wie sich die Angst in alle Kapillaren der türkischen Gesellschaft verbreitet. Necla Kelek analysiert die Ereignisse für emma.de und porträtiert Fethullah Gülen als feindlichen Bruder Erdogans. In der NZZ beobachtet Tanja Dückers das Sinken der Hemmschwelle für terroristische Akte. Die Kolumnisten recherchieren zu einer hochrangig besetzten Tagung über "Islamophobie". Im Kluwer Copyright Blog bedauert die EU-Parlamentarierin Julia Reda das Fehlen der Briten in künftigen europäischen Urherberrechtsverhandlungen. Mehr lesen

Wir Terroregozentriker

21.07.2016. Leistungsschutzrecht: Kollateralschäden eines unsinnigen Gesetzes - Nach dramatischen Ereignissen: Wie Journalismus zum Livestream wird - Türkische Medien auf verlorenem Posten: Websites blockiert, Sendelizenzen gekündigt, Satiremagazin gestoppt - Buchmarkt: Mehr Vielleser, weniger Vielkäufer - Marilyn Monroe liest Ulysees: Ein Lesezeichen von Walter Kappacher + Konzertkritik: Neil Young in Leipzig. Mehr lesen

Die Nase schrillblau

19.07.2016. Erfolg ist Mord, lernt das New York Magazine von Diane Arbus. Die ungarischen Magazine trauern um Peter Esterhazy. In Slate erzählt NYT-Reporterin Rukmini Callimachi von ihren Recherchen über Al Qaida und IS. Buzzfeed stellt die Perlentaucher der Musik-Streamingdienste vor. In MicroMega erklärt Michael Cimino, warum er niemals zweimal schneidet. Slate.fr stellt Graphic Novels über den Terrorismus vor. Die New York Times porträtiert den Porträtkünstler Chuck Close. Mehr lesen

Archiv: Bücher

Eindeutig weiblich

21.07.2016. Die FAZ taucht mit Ana Kordsaia-Samadaschwili ins heutige Georgien. Endlich mal ein Buch zur Musik der Gegenwart, freut sich die SZ über Jens Balzers "Pop". Die NZZ reist mit Gustave Flaubert und Maxime Du Camp durch die Bretagne. Die Zeit lernt von Friederike Gösweiners Debütroman "Traurige Freiheit", wie man heutzutage in den Startlöchern stecken bleibt. Mehr lesen

Vom Schwimmen in Seen und Flüssen

11.07.2016. Schwalben kommen, Hechte hausen, doch was ist der Mensch? Fundstücke zu Bertolt Brecht. Mehr lesen

Verliebtheitsfeuerwerke

11.07.2016. Michelle Steinbecks fantastischer Debütroman, Nellja Veremejs meisterhaftes Porträt Osteuropas, Kate Tempests warmherzig-überschwänglichen Punchlines aus dem Südosten Londons, Oliver Nachtweys "Abstiegsgesellschaft", Birgit Lahanns Hochhuth-Biografie - dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Juli. Mehr lesen

Geld ist Liebe

30.06.2016. Freundschaft, Liebe, Vaterland: Olen Steinhauer spielt in seinem raffinierten Spionageroman "Der Anruf" den großen Verrat in all seinen Varianten durch. In Ross Thomas' Politthriller "Porkchoppers" werden Geschwerkschaftsfunktionäre höchstens ihren Idealen, ihren Frauen und sich selbst gegenüber untreu. Mehr lesen

Archiv: Magazin

Das Postpost oder Wege aus dem Ich

19.07.2016. Dem deutschen literarischen Nachwuchs wird immer wieder vorgeworfen, er beschäftigte sich nur mit sich selbst, habe nichts zu sagen und wage nichts. Woher kommen diese Vorwürfe, sind sie berechtigt und wenn ja, warum ist das so? Mehr lesen

Khünbish

11.01.2016. Es handelt sich um die Tradition der Tabunamen. Stirbt das Erstgeborene, geben die Eltern ihrem nächsten Kind einen möglichst unvorteilhaften Namen, um die bösen Geister abzuwehren. Sie nennen es Muunokhoi, bissiger Hund, oder Khünbish, kein menschliches Wesen … Eine Erzählung Mehr lesen

Nobel für Swetlana Alexijewitsch

08.10.2015. Die Schwedische Akademie hat gesprochen: Der Nobelpreis für Literatur 2015 geht an Swetlana Alexijewitsch.
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Wenn einer nicht schlafen kann

22.07.2015. Ein Popsong als Diorama auf sämtlichen Kanälen, Tiere in Hotelzimmern auf Videobillboards, Chloë Sevigny als einsame Reisende in einem Spiegelkabinett: In Doug Aitkens Kunst gibt es nichts, was es nicht gibt, nichts, was nicht geht. Einstmals gefeiert als postmoderner Erzähler auf "multipler Leinwand", bespielt er nun die Frankfurter Schirn, als wäre sie sein Flagship-store. Mehr lesen